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HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer will sich bei Transfers nicht reinreden lassen
Dietmar Beiersdorfer musste jüngst die schlechteste Bilanz der HSV-Vereinsgeschichte verkünden. © Getty Images

Klubboss Dietmar Beiersdorfer kündigt an, die Hanseaten finanziell wieder in ruhigere Fahrwasser zu bringen. Auch sportlich soll der Aufwärtstrend fortgesetzt werden.

Nach dem Rekordminus des Hamburger SV plant Klubchef Dietmar Beiersdorfer ab  Sommer ohne neue Schulden.

"Ab der Saison 2016/17 sollten wir wieder ein ausgeglichenes Ergebnis präsentieren können", sagte der 52-Jährige der Sport Bild. Anfang Dezember hatte Beiersdorfer einen Fehlbetrag von 16,9 Millionen Euro verkünden müssen - die schlechteste Bilanz der Vereinsgeschichte.

"Unser Ziel ist es, das Verhältnis von Gehältern zu Erfolgen in Einklang zu bringen. In dieser Saison haben wir da einen großen Schritt gemacht", sagte der Vorstandsvorsitzende nun.

Und auch sportlich setzt der frühere Nationalspieler auf eine Weiterentwicklung des Teams von Trainer Bruno Labbadia, das auf Platz zehn der Bundesliga-Tabelle überwintert. 

"Spielerisch, körperlich und athletisch haben wir zum Rest der Liga wieder aufgeschlossen und uns stabilisiert. Das wollen wir fortsetzen", meinte Beiersdorfer, der im Jahr 2016 vor allem auf eine bessere Heimbilanz hofft: "Wir wollen zu Hause erfolgreicher sein und unseren Ballbesitz effektiver nutzen. Da müssen wir uns verbessern."

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