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Das Fehlen von Manuel Neuer beim Ballon d'Or war offenbar die Entscheidung des FC Bayern. Lothar Matthäus versteht das Verhalten seines Ex-Klubs nicht.

Dass Manuel Neuer beim Ballon d'Or als einziger Profi der Weltauswahl nicht erschien, sorgte nicht nur bei der Preisverleihung in Zürich für Irritationen.

Allerdings soll sein Fernbleiben nach Informationen des kicker nicht am mangelnden Willen des FC-Bayern-Keepers gelegen haben nach Zürich zu reisen sondern am Rekordmeister, der ihn nicht aus dem Trainingslager in Doha entlassen wollte.

Für Lothar Matthäus ist das kolportierte Verhalten seines Ex-Klubs nicht zu akzeptieren: "Das geht nicht und war eine verpasste Chance für den deutschen Fußball", echauffiert sich der ehemalige Weltfußballer. "Wer weltweit eine Marke sein will, muss bei dieser Wahl präsent sein, und nicht in München, Ottobrunn oder sonstwo."

Breitner vertritt Neuer

Als "Neuer-Ersatz" hatten die Bayern ihren Botschafter Paul Breitner nach Zürich geschickt, der den Preis für den abwesenden Neuer entgegennahm. Der FC Bayern war am Donnerstagmorgen zunächst für eine Stellungnahme zum Thema nicht erreichbar gewesen.

Wie zudem zu hören war, wäre auch Trainer Pep Guardiola gerne zur Gala nach Zürich gereist, im Klub sei das aber mit Blick auf die sportlichen Ziele nicht auf Wohlwollen gestoßen.

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