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Peter Neururer war 1989/90 Trainer des FC Schalke 04 Horst Heldt
Peter Neururer war 1989/90 Trainer des FC Schalke 04 © SPORT1

Trainerlegende Peter Neururer warnt den FC Schalke 04 im Bitburger Fantalk vor einer schweren Rückrunde - und lobt den oft kritisierten Horst Heldt.

Trainerlegende Peter Neururer sieht den FC Schalke 04 vor einer schweren Rückrunde - und potenziell schweren Verwerfungen, wenn sie ein Misserfolg wird.

"Es wird für Schalke ganz, ganz schwer, den internationalen Wettbewerb zu erreichen", sagte der SPORT1-Experte im Bitburger Fantalk - noch kurz bevor die monatelange Pause für Kapitän Benedikt Höwedes bekannt wurde: "Und klappt es nicht, ist Alarm im Hafen."

Der frühere S04-Coach gibt der Klubführung eine Mitschuld daran, dass der Tabellensechste nach starkem Start ins Schlingern gekommen ist: "Schalke war Dritter, Andre Breitenreiter hat sich als neuer Trainer toll dargestellt, dann platzt diese Bombe mit Christian Heidel: Das sind die strukturellen Probleme, dass sich jeder da öffentlich mitteilen muss."

Lob für Heldt - von Neururer und Schnoor

Das öffentlich gewordene Interesse der Schalker am Mainzer Manager hat dazu geführt, dass Sportvorstand Horst Heldt schwer beschädigt wurde. Zum Saisonende wird er nach Ablauf seines Vertrags aller Voraussicht nach gehen.

Für Neururer ist der von ihm selbst oft Kritisierte momentan der Schalker Lichtblick: "Der einzige, der sich bei Schalke gerade professionell verhält ist - abgesehen von Spielern und Trainerteam - Horst Heldt."

Auch Expertenkollege Stefan Schnoor würdigte im Fantalk den scheidenden Sportvorstand: "So schlecht ist die Bilanz von Horst Heldt nicht. So einen Vertrag mit Julian Draxler musst du auch erst mal ausarbeiten, dass man von Wolfsburg 35 Millionen für ihn bekommt."

Mit Blick auf Draxlers Startprobleme in Wolfsburg meint Schnoor gar: "Vielleicht wusste man auf Schalke ja auch, dass ein Julian Draxler vielleicht am Limit ist, eine Mannschaft womöglich nicht weiterbringt."

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