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Nach dem Remis von Hertha BSC zu Hause gegen Augsburg zum Rückrundenstart beendet Berlins Manager Michael Preetz bei SPORT1 Spekulationen über einen Wechsel von John Brooks.

John Brooks wird in der aktuellen Transferperiode Hertha BSC nicht verlassen. Schalke 04 hatte konkret Interesse an dem Innenverteidiger der Berliner.

"Es wird im Winter keinen Transfer von Brooks geben, und schon gar nicht zu Schalke 04", sagte Michael Preetz im Volkswagen Doppelpass bei SPORT1.

Am Sonntag abend bestätigte auch Schalkes Sportvorstand Horst Heldt, dass Brooks bei den Königsblauen nicht als Ersatz für den verletzten Kapitän Benedikt Höwedes in Frage komme: "Ich kann bestätigen, dass ein Wechsel zu Schalke nicht zustande kommt." Es gebe überhaupt keinen Kontakt zu den Berlinern und deren Abwehrspieler.

Preetz zeigte sich mit dem Unentschieden zum Rückrundenstart zu Hause gegen den FC Augsburg zufrieden. "Mit dem Einstand sind wir unterm Strich zufrieden, denn der FCA ist eine gute Mannschaft. Sie haben das im alten Jahr hervorragend gemacht. Nach einer Pause brauchst du zwei, drei Spiele, bis du wieder reinkommst."

Der 48-Jährige weiß die bisherigen Leistungen der Hertha in dieser Saison einzuschätzen. "Ich möchte nicht jammern. In der Vorrunde haben wir das als Mannschaft sehr gut gemacht. Wir hatten als Basis die gute Kompaktheit und defensive Stabilität und im Umschaltspiel unsere Momente, haben aber vor allem unser Ballbesitz-Spiel deutlich verbessert", sagte Preetz.

"Bisschen mehr Tempo"

"Die Truppe spielt viel besser Fußball. Natürlich könnten wir noch ein bisschen Tempo gebrauchen, aber welche Mannschaft außer den Bayern oder Borussia Dortmund kann das nicht?"

Man werde sehen, "was die nächsten Wochen bringen", ergänzt Preetz. "Ich glaube es ist immer wichtig nach einer Pause vernünftig in die Saison zu starten, davon haben wir im Sommer profitiert, als wir im Pokal und in Augsburg gewonnen haben."

Zu den Sommer-Transfers von Mitchell Weiser, Vladimir Darida und Vedad Ibisevis meinte Preetz: "Wir haben diese Transfers im Sommer nicht in die Kategorie Risiko eingeordnet, sondern haben uns nach unseren Möglichkeiten und an unserem Bedarf orientiert."

Lob für Dardai

Eine ganz wichtige Rolle am Berliner Erfolg nimmt Trainer Pal Dardai ein. "Der Zugang von Pal zur Mannschaft ist vom ersten Tag sehr gut und sehr groß gewesen", so Preetz.

"Er ist jung, aber sehr nah an den Spielern dran und ist mit Verständnis und Härte bei der Sache. Er macht bei uns einen sehr guten Job. Mit wachsendem Selbstvertrauen durch die Ergebnisse geht es natürlich etwas einfacher."

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