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Der Trainer des VfB Stuttgart stellt Kevin Großkreutz ein erstes Zwischenzeugnis aus - wie auch einem Youngster. Martin Harniks Comeback stimmt Jürgen Kramny froh.

Jürgen Kramny hat Kevin Großkreutz nach dessen Bundesliga-Rückkehr ein erstes Zwischenzeugnis ausgestellt.

"Er ist noch nicht bei 100 Prozent nach dem halben Jahr in der Türkei, auch was sein fußballerisches Vermögen angeht", sagte der Trainer des VfB Stuttgart im Interview mit SPORT1. (das ganze Interview ab 18.30 Uhr im TV auf SPORT1 bei Bundesliga Aktuell)

Kramny ergänzte: "Er ist aber richtig heiß, und man sieht, dass er Lust hat, Fußball zu spielen und zu gewinnen."

Auch die Entwicklung von Lukas Rupp registriert Kramny mit großem Wohlwollen: "Er hat sich gleich in den Vordergrund gedrängt", so der VfB-Coach: "Es ist schön, wenn sich ein Spieler so entwickelt, von dem man es anfangs gar nicht so erwartet hat. Man sieht, was er kann, und das ist richtig gut."

Heißer Kampf

Um Rupps Position im rechten Mittelfeld dürfte aber schon bald ein heißer Kampf entbrennen, auch weil Martin Harnik vor dem Comeback steht.

Er sei wie ein Neuzugang, sagte Kramny über den Österreicher, der nach seinem Außenbandanriss im rechten Knie ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist und am liebsten schon wieder am 6. Februar gegen Eintracht Frankfurt mitwirken will.

"Ich hoffe, dass er schnell wieder in seinen Rhythmus kommt. Das hat schon wieder gut ausgesehen."

"Entwicklung ist weitergegangen"

Kramny zeigt sich generell sehr zufrieden mit der Entwicklung des Teams. "Unsere Entwicklung ist Gott sei Dank weitergegangen, wir hatten ein gutes Trainingslager, haben in Köln auch wieder einen Rückstand umgebogen und in einen Sieg umgemünzt. Jetzt wollen wir dranbleiben."

Er versuche "der Mannschaft zu vermitteln, dass man nach einem Rückstand Ruhe bewahrt und nicht zu wild nach vorne agiert."

Seine persönliche Spielphilosophie sei "kontrolliert offensiv." Und dafür habe man auch "die Spielertypen, die gut umschalten können. Da haben wir gut gearbeitet in letzter Zeit."

Eine kleine Spitze für seinen Vorgänger Alexander Zorniger kann sich Kramny nicht verkneifen.

"Ich habe gemerkt, dass die vielen Gegentore es meist nicht zulassen, dass man viele Punkte holt. Das war unser Ansatz, nämlich mehr Stabilität und Kompaktheit zu erzielen."

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