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München - Der ehemalige Meistertrainer sieht Borussia Dortmunds Kader für alle drei Wettbewerbe nicht ausreichend aufgestellt. Im Winter müsse man deshalb "zwingend" handeln.

Für Christoph Daum muss Borussia Dortmund im Winter "zwingend" auf dem Transfermarkt aktiv werden.

Der Kader der Schwarz-Gelben reiche "nicht aus, um in allen drei Wettbewerben ganz vorne mitzuspielen", erklärte der ehemalige Meistertrainer im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.

Trotzdem waren die starke Hinrunde des Tabellenzweiten und der nahtlose Übergang von Jürgen Klopp zu Thomas Tuchel für den 62-Jährigen keine Überraschung.

"Thomas Tuchel hat es hervorragend verstanden, die Mannschaft wieder in den Mittelpunkt zu stellen. Ich will Jürgen Klopp da gar keinen Vorwurf machen, aber es war ja fast so, dass es mehr der FC Kloppo war als der BVB", sagte Daum.

Er schob nach: "Tuchel nimmt sich dagegen sehr zurück, ist ein akribischer Arbeiter, der auch vom absoluten Hochgeschwindigkeitsfußball abgerückt und zum Kombinationsspiel zurückgekehrt ist. Das gibt den Spielern auch mal Verschnaufpausen, die unter Klopp nicht mehr zu erkennen waren."

Für Daum ist nicht zuletzt die Integration des erst 20 Jahre alten Shootingstars Julian Weigl eine "herausragende Leistung" Tuchels.

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