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Kostic
Filip Kostic erzielt per Foulelfmeter das vierte Tor für Stuttgart © Getty Images

Frankfurt am Main - Der VfB feiert in Frankfurt den vierten Sieg in Serie und klettert ins gesicherte Mittelfeld. Die Eintracht rutscht weiter ab.

Der Traumstart des VfB Stuttgart in die Rückrunde ist perfekt: Bei Lieblingsgegner Eintracht Frankfurt mit dem ehemaligen VfB-Meistercoach Armin Veh auf der Bank gewann das Team von Trainer Jürgen Kramny 4:2 (2:0) und feierte damit den vierten Sieg in Serie und den dritten im neuen Jahr (Die Highlights des Spieltags am Sonntag ab 9.15 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1).

(SERVICE: Das Spiel zum Nachlesen im TICKER).

Kein anderer Bundesligist gewann so oft in Frankfurt wie der fünfmalige Meister (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan).   

Christian Gentner (27.), Daniel Didavi (45.), der in der 67. Minute allerdings mit Gelb-Rot vom Platz musste, Georg Niedermeier (65.) und Filip Kostic (Foulelfmeter/76.) sorgten für den verdienten Sieg des VfB, der seinen Vereinsrekord auf 171 Tore gegen Frankfurt ausbaute und die nächsten Schritte aus dem Tabellenkeller machte (DATENCENTER: Tabelle).

Frankfurt rutscht ab

Der Eintracht reichten die Tore von Alexander Meier (52.) und Szabolcs Huszti (90.) am Ende nicht: Veh, der beim VfB mit dem damaligen U23-Trainer Kramny zusammengearbeitet hatte, rutschte mit seinem Team auf Platz 14 ab. Abwehrchef Carlos Zambrano musste zudem ebenfalls mit Gelb-Rot vom Platz (75.) (SERVICE: Statistiken zum Spiel).
Die schon in der Anfangsphase sehr unterhaltsame Partie in der Frankfurter WM-Arena fand vor nur 42.000 Zuschauern statt, weil die Eintracht wegen der wiederholten Randale der eigenen Fans mit einem Teilausschluss bestraft worden war.

Veh-Pleite gegen Ex-Klub

Beide Teams spielten von Beginn an offensiv und hätten früh in Führung gehen können. VfB-Torhüter Przemyslaw Tyton und sein Gegenüber Lukas Hradecky waren aber zur Stelle. Stuttgart erarbeite sich dann mit zunehmender Spieldauer deutlich mehr Spielanteile - das Kramny-Team kombinierte sich immer wieder sehenswert Richtung Frankfurter Strafraum.  

Der VfB-Coach vertraute seiner Erfolgself, die am vergangenen Spieltag den Hamburger SV mit 2:1 besiegt hatte. Eintracht-Trainer Veh, der in seiner ersten Amtszeit in Stuttgart 2007 Meister geworden war, musste hingegen auf die gesperrten Stammspieler David Abraham und Makoto Hasebe verzichten.

Gentner bestraft die Eintracht

Der erst am Montag von Hertha BSC verpflichtete Yanni Regäsel, der deshalb gleich sein Startelf-Debüt feierte, bereitete in der 27. Minute die nächste Frankfurter Chance per Flanke vor, Torjäger Meier setzte seinen Kopfball aber neben das Tor.

Gentner bestrafte die vergebene Möglichkeit postwendend und traf nach guter Vorarbeit von Lukas Rupp.

Niedermeier und Kostic machen Sack zu

Hradecky verhinderte im Anschluss zunächst zweimal das zweite Stuttgarter Tor - erst gegen Didavi (30.), dann gegen Timo Werner (35.) - ehe Didavi dann doch kurz vor dem Halbzeitpfiff aus kurzer Distanz traf. Glück hatte Stuttgart allerdings, als Schiedsrichter Peter Sippel ein Handspiel von Gentner im eigenen Strafraum nicht mit einem Elfmeter ahndete (38.).

Sieben Minuten nach der Pause machte es Meier wieder spannend, der Frankfurter "Fußballgott" erzielte sein 12. Saisontor per Abstauber. Im Anschluss wurden die Gastgeber deutlich mutiger, Niedermeier und Kostic sorgten aber für die nächsten Dämpfer, Huszti gelang nur noch Ergebniskosmetik.

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