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Seine positive Einstellung hat Holger Badstuber trotz des erneuten Rückschlags nicht verloren. Der Innenverteidiger gibt sich nach seinem Sprunggelenksbruch kämpferisch.

Trotz seiner erneut schweren Verletzung hat sich Holger Badstuber seine positive Einstellung bewahrt.

"Einmal ein Kämpfer, immer ein Kämpfer", meldete sich der 26-Jährige nach seinem Sprunggelenksbruch via Twitter zu Wort: "Think positive. Jetzt erst recht!"

Dazu setzte er den Hashtag "#comebackstronger".

Löw: "Das ist sehr bitter"

Das Mitgefühl von Kollegen und Trainern ist Badstuber ob seines Verletzungspechs gewiss. "Es ist schon unglaublich, dass es immer wieder Holger mit schweren Verletzungen trifft", sagte Bundestrainer Joachim Löw.

Und weiter: "Das ist sehr bitter, er war zuletzt wieder auf einem guten Weg. Wir alle von der Nationalmannschaft wünschen ihm gute Besserung und eine baldige Rückkehr auf den Platz. Ich bin sicher: Mit seiner Moral und top Einstellung wird er das schaffen."

Nationalmannschaftskapitän Bastian Schweinsteiger schrieb auf Twitter "So ein begabter Fußballer, großer Freund und so viel Pech! Holger, nur das Beste für eine schnelle Genesung."

Drei Monate Pause

Der Abwehrspieler des FC Bayern erlitt am Samstag im Abschlusstraining vor dem Auswärtsspiel am Sonntag beim FC Augsburg eine Sprunggelenkfraktur. Badstuber wurde bereits operiert und fällt drei Monate aus.

Badstuber hatte erst im vergangenen November nach einem Muskelriss im Oberschenkel sein Comeback nach mehr als halbjähriger Pause gegeben. Zuvor war er wegen eines Kreuzbandrisses (2012) und eines Sehnenrisses (2014) insgesamt fast zwei Jahre ausgefallen. 

Für den FC Bayern wird die Personalsituation in der Abwehr immer angespannter. Weltmeister Jerome Boateng (Muskelbündelriss) und Javi Martinez (Meniskusschaden) fehlen bereits. In Ex-Nationalspieler Serdar Tasci hatten die Bayern kurzfristig noch einen neuen Abwehrspieler kurz vor Ende des Transferfensters verpflichtet.

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