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Bayer Leverkusen v Borussia Dortmund - Bundesliga
Stefan Kießling fungierte als Bote für Schiedsrichter Felix Zwayer © Getty Images

Der DFB-Interimspräsident begründet die harte Strafe für Bayer-Coach Roger Schmidt mit der Außergewöhnlichkeit der Ereignisse. Koch erhofft sich Lehren für die Zukunft.

Rainer Koch, Interims-Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), hält die Urteile des DFB-Sportgerichts gegen Trainer Roger Schmidt und Sportchef Rudi Völler vom Bundesligisten Bayer Leverkusen für angemessen.

"Die Strafen sind hart, ja", sagte der Jurist aus Poing bei Sky, "die Vorgänge waren außergewöhnlich. Ich denke aber, dass auch das Bedauern der Beteiligten nach den Vorfällen berücksichtigt wurde."

Koch gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass es eine Wiederholung ähnlicher Vorkommnisse nicht geben wird: "Ich hoffe, dass es ein Einzelfall bleibt, der einmalig in der Bundesliga-Geschichte war."

Schmidt wurde vom Sportgericht mit einen Innenraumverbot für fünf Spiele, davon zwei auf Bewährung, sowie 20.000 Euro Geldstrafe verurteilt.

Völler muss 10.000 Euro Geldbuße zahlen. Schmidt hatte sich am vergangenen Sonntag gegen Borussia Dortmund (0:1) widersetzt, dem Innenraumverweis von Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin) Folge zu leisten. Daraufhin war das Spiel vom Unparteiischen für neun Minuten unterbrochen worden.

Völler hatte nach dem Spiel einen Zusammenhang mit der Schmidt-Weigerung und einem später nicht gepfiffenen Handelfmeter für Bayer gegen den BVB hergestellt.  

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