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Martin Kind ist Präsident von Hannover 96
Martin Kind beginnt bei 96 mit den Planungen für die zweite Liga © Getty Images

Der Präsident des Tabellenletzten denkt trotz der prekären Lage nicht daran hinzuwerfen. Dem Coach stärkt er den Rücken. Ein Wiederaufstieg sei nicht selbstverständlich.

Präsident Martin Kind (71) vom stark abstiegsgefährdeten Bundesligisten Hannover 96 hat einen Rücktritt angesichts der sportlichen Krise ausgeschlossen.

"Ich werde nicht hinschmeißen. Nach mir die Sintflut? Das wird es mit mir nicht geben", sagte Kind der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

Der Unternehmer räumte aber auch Fehler ein: "Ich bleibe dabei, was ich zuletzt auch betont habe: Verantwortung ist nicht teilbar. Die habe ich und nehme sie auch an."

Zuletzt hatte Kind bei SPORT1 einen Abstieg als "persönliche Niederlage, ein Gau" bezeichnet und Einblick in sein Seelenleben gegeben: "Ich bin emotional betroffen."

Nach acht Niederlagen in Serie droht Hannover der fünfte Abstieg der Vereinsgeschichte - längst haben bei 96 die Planungen für die 2. Liga begonnen. "Wir müssen uns mit den Realitäten auseinandersetzen. Aber Thomas Schaaf wird weiterkämpfen, um die Mannschaft in die Spur zu kriegen", sagte Kind: "Vielleicht gelingt ja das Wunder, den Abstieg zu vermeiden."

Statistisch gesehen wäre ein Klassenerhalt der 96er in der Tat ein kleines Fußball-Wunder.

Der direkte Wiederaufstieg wäre laut Kind keine Selbstverständlichkeit : "Ich warne davor zu sagen: 'Dann steigen wir eben ab und halt gleich wieder auf.' Um das zu schaffen, müssen viele Faktoren stimmen."

Präsident Martin Kind (71) vom stark abstiegsgefährdeten Fußball-Bundesligisten Hannover 96 hat einen Rücktritt angesichts der sportlichen Krise ausgeschlossen. "Ich werde nicht hinschmeißen. Nach mir die Sintflut? Das wird es mit mir nicht geben", sagte Kind der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Der Unternehmer räumte aber auch Fehler ein: "Ich bleibe dabei, was ich zuletzt auch betont habe: Verantwortung ist nicht teilbar. Die habe ich und nehme sie auch an."

 

Nach acht Niederlagen in Serie droht Hannover der fünfte Abstieg der Vereinsgeschichte - längst haben bei 96 die Planungen für die 2. Liga begonnen. "Wir müssen uns mit den Realitäten auseinandersetzen. Aber Thomas Schaaf wird weiterkämpfen, um die Mannschaft in die Spur zu kriegen", sagte Kind: "Vielleicht gelingt ja das Wunder, den Abstieg zu vermeiden."

 

Statistisch gesehen wäre ein Klassenerhalt der 96er in der Tat ein kleines Fußball-Wunder. Vor Hannover hatten in der Bundesliga-Geschichte 15 Mannschaften nach 22 Spieltagen umgerechnet maximal 14 Punkte auf dem Konto - alle sind am Ende abgestiegen. "Für mich persönlich wäre ein Abstieg eine Katastrophe", sagte Kind, für den der direkte Wiederaufstieg auch keine Selbstverständlichkeit wäre: "Ich warne davor zu sagen: 'Dann steigen wir eben ab und halt gleich wieder auf.' Um das zu schaffen, müssen viele Faktoren stimmen."

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