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Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke spricht sich gegen die Einführung des Videobeweises aus. Er fürchtet, Spiele könnten dann zum "Debattierzirkel" verkommen.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund hat sich als Gegner des Videobeweises geoutet.

"Wir müssen aufpassen, dass wir kein Debattierzirkel werden. Wenn das Spiel unterbrochen ist, dann kann man darüber diskutieren. Das mag in Holland gehen, aber da ist das Spiel auch etwas langsamer", sagte der BVB-Boss bei Sky.

Watzke ergänzte: "Der Fußball hat immer davon gelebt, dass er einfach war. Es geht doch nicht ums Geld, der Fußball muss Freude machen. Die Zuschauer wollen unterhalten werden. Ich bin tendenziell mehr dagegen."

Dass am Samstag beim Abseitstor von Pierre-Emerick Aubaymeyang zum 1:0 gegen den FC Ingolstadt (2:0) die Szene auf den Dortmunder Stadionleinwände zu sehen war, beurteilte Watzke als "menschliches Versagen".

Einer möglichen Bestrafung durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) sieht der 56-Jährige gelassen entgegen: "Mit Abstand betrachtet, muss man sagen, das kann auch mal passieren. Was sollen wir von der DFL befürchten. Strafen bekommen wir ja immer mal von denen, die müssen sich ja auch refinanzieren. Aber das war ja keine Absicht."

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