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Der Boss der DFB-Schiedsrichter-Kommission spricht im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1 von "schlechten Manieren" im Bezug auf die Unparteiischen.

Deutschlands oberster Referee Herbert Fandel hat ein düsteres Bild der Zukunft der Schiedsrichter-Gilde gezeichnet, wenn nicht entsprechende Schritte eingeleitet werden.

"Wenn wir dem Mensch Schiedsrichter technisch so hinterherstiefeln, dann wird der Mensch es nicht mehr leisten können. Dann muss es am Ende ein Roboter machen", sagte der Vorsitzende der Schiedsrichter-Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) im Volkswagen Doppelpass bei SPORT1.

Zum angespannten Verhältnis zwischen Trainern und Unparteiischen sagte Fandel: "Wir ziehen das Entscheidungsfeld der Schiedsrichter in den Mittelpunkt der Berichterstattung. Da gehört es aber nicht hin. Die Manieren sind schlecht geworden. Der vierte Offizielle wird genutzt, um Dampf abzulassen. Das geht zu weit."

Am Sonntag vergangener Woche war es beim Westduell zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund zum Eklat gekommen, als Bayer-Coach Roger Schmidt den Innenraumverweis von Schiedsrichter Felix Zwayer ignoriert hatte. Schmidt war daraufhin vom DFB-Sportgericht mit einem Innenraumverbot für fünf Spiele, davon zwei auf Bewährung, verurteilt worden.

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