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Der Vorstand von Schalke 04 erklärt, warum er trotz der Kritik an seiner Person nicht vorzeitig hingeschmissen hat. Seinen möglichen Nachfolger Christian Heidel lobt er.

Wenn Schalke 04 am Freitag bei Mainz 05 antritt (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER und LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm), trifft Schalkes Sportvorstand Horst Heldt auf seinen möglichen Nachfolger Christian Heidel.

Heldt wird die Schalker am 30. Juni als Sportvorstand verlassen, schon länger wird der Mainzer Manager Heidel als Kandidat für seine Nachfolge gehandelt.

Heldt erklärte, warum er trotz der Unruhen und Kritik an seiner Person Schalke nicht vorzeitig verlassen hat: "Stellen Sie sich mal vor, ich hätte einfach hingeschmissen, dann hätte der Verein bis zum heutigen Tag keinen Sportvorstand. Das wäre schon ein bisschen prickelnd gewesen", begründete Heldt.

Und weiter: "Die Saison wäre in Gefahr gewesen, wir hätten vielleicht nicht über die Vertragsverlängerung von Benedikt Höwedes sprechen können." Der Kapitän verlängerte vorzeitig bis 2020.

Heldt überzeugt von Heidel

Zwar gebe es "noch keine offizielles Statement, weder von Schalke noch von Mainz", dass Heidel wirklich der neue Schalker Sportchef wird, an der Qualität des Mainzers hat Heldt aber keine Zweifel.

"Ich finde, dass er einen hervorragenden Job macht in Mainz. Er hat Mainz auf die nächste Ebene geführt. Da hat er einen maßgeblichen Anteil dran", sagte Heldt.

Dass es bei seinem Aufeinandertreffen mit Heidel komisch zwischen den beiden werden könnte, glaubt er indes nicht.

"Ich freue mich natürlich immer, alte Bekannte zu treffen, wie auch Christian Heidel. Dementsprechend werden wir uns begrüßen, es gibt keinen Grund, das nicht zu tun", erklärte der 46-Jährige.  

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