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Nach den Vorfällen in Leverkusen regt Karl-Heinz Rummenigge die zügige Einführung des Videobeweises an. Die Leistung der Referees sieht der Bayern-Boss sehr kritisch.

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge von Bayern München hat als Reaktion auf die Vorfälle von Leverkusen erneut technische Hilfsmittel für Schiedsrichter gefordert.

"Was wir jetzt dringend brauchen, ist ein Videobeweis. Wenn es den gegeben hätte, wäre das alles glimpflich und in normalen Bahnen abgelaufen", sagte Rummenigge am Montag vor dem Abflug des Rekordmeisters zum Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Juventus Turin am Dienstag (ab 20.15 Uhr im LIVETICKER und in unserem Sportradio SPORT1.fm).

Rummenigge zeigte Verständnis für die Reaktion von Leverkusens Trainer Roger Schmidt, der sich am Sonntag im Heimspiel gegen Borussia Dortmund (0:1) zunächst geweigert hatte, dem Platzverweis von Schiedsrichter Felix Zwayer Folge zu leisten.

"Ich kann den Trainer ein bisschen verstehen, wenn so etwas passiert", sagte er. Zwayer "hätte etwas weniger gestenreich auftreten und ein Stück weit mehr Verständnis für den Trainer aufbringen" können.

Auch, dass sich Leverkusen über Zwayers Fehlentscheidung bei einem Handspiel des Dortmunders Sokratis im Strafraum echauffierte, sah Rummenigge nicht als problematisch an.

"Es geht um zu viel - für Spieler, Trainer und Vereine. So ein Punkt kann letztlich entscheiden, ob eine Mannschaft Champions League spielt oder nicht. Ich kann nur dringend an die Verantwortlichen appellieren: Wir brauchen - wie auch in den amerikanischen Sportarten - ein Stück an Sicherheit."

Grundsätzlich habe er "noch nie so eine Quantität an Fehlern" der Unparteiischen erlebt wie in dieser Saison, sagte Rummenigge.

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