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Borussia Mönchengladbach erhofft sich von seinem am Montag an Ligarivale Hamburger SV ausgeliehenen Stürmer Josip Drmic einen "Kramer-Effekt".

"Wir hoffen, dass er viel spielt und viele Tore macht, und dass er dann gestärkt zu uns zurückkommt. So ein Leihgeschäft kann auch perspektivisch gesehen werden. Wir hatten den Fall bei Christoph Kramer. Er hat einen großen Entwicklungsschritt gemacht bei uns und war dann wieder weg. So soll es bei Josip auch sein", sagte Sportdirektor Max Eberl der Rheinischen Post.

Kramer war von 2013 bis zum Ende der vergangenen Saison von Bundesligist Bayer Leverkusen an die Fohlen ausgeliehen. Bei der Borussia schaffte der Mittelfeldspieler den Sprung in die Nationalmannschaft und avancierte 2014 sogar zum Weltmeister. Seit seiner Rückkehr zu Bayer im vergangenen Sommer gehört Kramer beim Champions-League-Anwärter zum Stammpersonal.

Von einer vergleichbaren Prozess geht Eberl auch bei Drmic aus, der zuletzt in der Offensive der Borussen hinter Raffael und Lars Stindl derzeit keine Aussichten auf einen Stammplatz hatte.

"Da wir Josip ohne Kaufoptionen verliehen haben, werden wir im Sommer einen Spieler mit einem ganz anderen Selbstvertrauen zurückbekommen, und dazu einen, der dann hoffentlich Erfahrung bei der EM gesammelt hat", sagte Eberl zu seinen Erwartungen an den 23 Jahre alten Schweizer.

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