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Maurizio Gaudino wurde 1992 mit dem VfB Stuttgart Deutscher Meister © SPORT1

München - Der ehemalige Stuttgarter Profi Maurizio Gaudino adelt die Arbeit von Robin Dutt. In einer schwierigen Phase hätte der VfB-Sportvorstand eine gute Entscheidung getroffen.

Maurizio Gaudino, ehemaliger Spieler des VfB Stuttgart und Vater von Gianluca Gaudino, hat VfB-Sportvorstand Robin Dutt (am Sonntag um 11 Uhr zu Gast im Volkswagen-Doppelpass auf SPORT1) für seine Arbeit bei den Schwaben gelobt.

Besonders positiv sieht er, wie Dutt den häufigen Wechsel zwischen der Position des Managers und des Trainers bewältigt.

"Ich denke, man muss ihm ein Kompliment aussprechen. Es ist eine schwere Phase, gerade für ihn, der als Trainer, Manager, Trainer, Manager ein hin und her hatte", sagt Gaudino nach Stuttgarts 4:2-Sieg in Frankfurt zu SPORT1.fm.

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Robin Dutt am Sonntag um 11 Uhr zu Gast im Volkswagen-Doppelpass auf SPORT1

Der 49-Jährige hofft, dass Dutt nun seinen Traumjob hat: "Jetzt hat er hoffentlich seine Position gefunden, wo er sagt: Das ist mein Job, den ich jetzt machen will und meine Philosophie, die ich mit dem VfB tragen möchte."

Zwar sei das Konzept von Dutt "am Anfang in die Hose gegangen", aber für die Entscheidung, auf Jürgen Kramny als Stuttgart-Trainer zu setzen, müsse man ein "großes Lob ausprechen".

Bloß nicht abheben

Dass die Stuttgarter wieder Erfolge in der Bundesliga feiern, freut Gaudino. Allerdings wünscht er sich, dass der VfB "irgendwann mal eine Linie findet", dafür dürfe "man jetzt nicht anfangen abzuheben", so Gaudino.

Als einen entscheidenden Mann für eine Entwicklung in Stuttgart sieht er Dutt: "Jetzt kann man nur hoffen, dass Dutt mit dem Verein eine klare Linie fährt und vernünftig bleibt. Und diese Linie dann hoffentlich umsetzt mit gewissen Strukturen und Verstärkungen, die der Mannschaft dann weiterhelfen."

Am Samstag feierte Stuttgart beim 4:2-Erfolg in Frankfurt den vierten Sieg in Serie. Mit 24 Punkten belegt der VfB nach dem 20. Spieltag den elften Platz (Tabelle).

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