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Es läuft derzeit nicht beim VfL Wolfsburg. Seit sieben Spieltagen sind die Niedersachsen sieglos und damit auf Rang acht abgerutscht. (DATENCENTER: Tabelle)

Für Max Kruse sind die Gründe für den Abwärtstrend auch ein Stück weit hausgemacht. "Wir treten momentan nicht als Mannschaft auf", sagte der Stürmer zu SPORT1, fügte aber postwendend an: "Was aber nicht heißt, dass wir einen Bruch oder schlechte Stimmung im Team haben."

Den jüngsten Trainingszoff zwischen Marcel Schäfer und Daniel Caligiuri wegen eines Einwurfs beziehungsweise zwischen Schäfer und Naldo wegen Abstimmungsproblemen wollte er folglich auch nicht zu hoch hängen.

Er erklärte: "Es ist wichtig in einer Mannschaft, auch mal Konfliktpunkte zu haben. Fußball ist ein kommunikativer Sport, in dem man miteinander reden muss, um die Abstimmung zu finden. Das ist bei uns in den letzten Wochen vielleicht zu kurz gekommen. Keiner will einen persönlich angreifen."

Zurück zu alter Stärke

Es gebe schlichtweg Dinge, die aktuell nicht so funktionieren wie noch zu Beginn der Saison. "Wir müssen uns dem wieder bewusst werden, dass einer für den anderen arbeiten muss. Wir können uns da nur selbst rausziehen."

Deswegen wollen sich die "Wölfe" auch nicht zu sehr mit dem Vergangenen beschäftigen, sondern "positiv denken und zusehen, dass wir da hin kommen, wo wir schon einmal waren", meinte der Nationalstürmer.

Dazu gehört auch die Champions League, wo das Team von Dieter Hecking im Achtelfinale auf Gent trifft. Doch so weit denkt Kruse noch nicht. "Wir haben uns das alles hart erarbeitet, und für jeden von uns ist es weiterhin eine große Ehre", so der 27-Jährige.

Kruse hadert mit sich selbst

Aktuell zähle für ihn aber nur das anstehende Bundesliga-Spiel gegen den FC Ingolstadt (Sa., ab 15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER), "wo wir als Team zeigen wollen, dass wir wieder in die Spur finden".

Das gelte auch für ihn selbst. Denn auch mit seiner eigenen Leistung war Kruse zuletzt nicht sonderlich zufrieden - was auch für seine Auswechslung bei der 0:3-Niederlage bei Schalke 04 galt.

"Der Trainer", so Kruse, "hat sich aber seinen Teil dabei gedacht, und jetzt muss ich zeigen, dass ich gut mit der Reaktion umgehe und bereit bin, damit ich am Samstag wieder auf dem Platz stehe."

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