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Pep Guardiola heuert zur neuen Saison bei Manchester City an. Während die Engländer feiern, nimmt die spanische Presse die Entscheidung Guardiolas nicht nur positiv auf.

Was schon lange auf der Hand lag, ist mittlerweile offiziell: Pep Guardiola verschlägt es nach seiner Etappe beim FC Bayern München zu Manchester City.

Bei den Citizens wird der 45 Jahre alte Star-Trainer einen Dreijahresvertrag unterzeichnen und den chilenischen Übungsleiter Manuel Pellegrini ersetzen.

Die Reaktionen in der neuen und ursprünglichen Heimat Guardiolas, England und Spanien, fallen unterschiedlich aus. Die Entscheidung des Noch-Bayern-Trainers, in Zukunft an der Seitenlinie des Etihad Stadiums zu stehen, ruft neben Euphorie auch Kritik hervor. 

SPORT1 fasst die ersten Pressestimmen zum Guardiola-Wechsel zusammen:

England

The Sun: "Das am schlechtesten bewahrte Geheimnis in der Welt des Fußballs ist gelüftet: Manchester City verkündet, dass Pep Guardiola zur neuen Saison übernimmt. Die Nachricht kommt alles andere als überraschend, der Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung schon. Es war nicht zu erwarten, dass City die Verpflichtung Guardiolas offiziell macht, solange der FC Bayern noch in der Champions League vertreten ist."

Daily Mail: "Der beste Transfer am Deadline Day ist... ein Trainer! City bestätigt endlich den Guardiola-Coup."

Daily Star: "Die monatelangen Spekulationen sind vorüber. Guardiola lässt den FC Chelsea abblitzen und stimmt einem Engagement bei Manchester City für die kommenden drei Jahre zu. Seine alten Barcelona-Kumpels Txiki Begiristain und Ferran Soriano haben ihn davon überzeugt, Manuel Pellegrini zu beerben."

Spanien

Marca: "Guardiola wird Manchester Citys neuer Dirigent. Es war ein offenes Geheimnis. Nachdem Guardiola seinen Abgang vom FC Bayern bestätigt hatte, deutete alles auf einen Wechsel nach Manchester hin. City war schon seit 2012 an ihm interessiert."

AS: "Die Premier League ist Peps neues Reiseziel. Pellegrini muss im Sommer seinen Hut nehmen, damit der Noch-Trainer des FC Bayern das Ruder übernehmen kann."

Sport: "Die Bombe einer unspektakulären Winter-Transferperiode schlägt am letzten Tag ein - auf der Trainerbank. Etwas, das alle schon wussten, ist nun offiziell: Guardiola wird neuer Trainer von Manchester City."

El Pais: "Der umworbene Guardiola entscheidet sich für City. Aber ist die zweite Macht von Manchester die beste Option? City hat Geld, aber keinerlei Tradition. Barcelona und Bayern sind Aristokraten des Fußballs, City ist ein Neureicher. Barcelona und Bayern sind Legenden mit einer eigenen Identität. Selbst wenn Guardiola bei City triumphiert: Dieser Wechsel ist ein Rückschritt. Es hätte bessere Optionen gegeben. Auch in England. Manchester United zum Beispiel. Oder Arsenal, falls Arsene Wenger Platz gemacht hätte. Geld kauft keine Romantik, Pep!"

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