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Thomas Tuchel schwärmt vom Potenzial des Langzeitverletzten Nuri Sahin. In Rückkehrer Marco Reus sieht Dortmunds Trainer ganz besondere Qualitäten schlummern.

Eigentlich sprach Thomas Tuchel auf der Pressekonferenz am Freitagnachmittag gerade über Borussia Dortmunds Spitzenspiel bei Hertha BSC am Samstag (ab 15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Die bemerkenswerteste Aussage machte der Trainer aber ausgerechnet über einen Spieler, der auch in der Hauptstadt noch nicht wieder für den BVB auflaufen wird: Nuri Sahin.

"Nuri wird für uns noch herausragend spielen, da bin ich mir sicher", sagte der 42-Jährige über den langzeitverletzten Mittelfeldspieler, der unter seiner Regie bisher noch kein einziges Spiel absolviert hat und bekräftigte noch: "Er wird für uns herausragend wichtig werden."

Reus wieder fit - Ramos darf hoffen

Dafür kann der Coach in Berlin wieder auf Marco Reus setzen. Der Nationalspieler habe "beschwerdefrei trainiert" und könne spielen.

"Wir tun alles, auch Marco, dass er das Monster wird, das er werden und sein kann", sagte Tuchel über seinen Offensivspieler.

Der 26-Jährige hatte wie auch Ilkay Gündogan gegen den FC Ingolstadt (2:0) am vergangenen Wochenende wegen einer Viruserkrankung passen müssen.

Ob Adrian Ramos an seiner alten Wirkungsstätte im Olympiastadion eine Chance von Anfang an erhält, wollte Tuchel derweil noch nicht verraten: "Gedankenspiele, wer bei seinem Ex-Verein spielt, sind in der allerletzten Schublade bei mir. Darauf können wir nicht immer Rücksicht nehmen."

Der Kolumbianer hätte im Trainingslager allerdings "seine Haltung gestrafft" und sich einen "Starteinsatz absolut verdient".

"Müssen auf uns gucken"

"Wir können uns absetzen und ein Signal geben, dass wir nicht nachlassen", sagte Tuchel und freute sich auf die bevorstehenden englischen Wochen: "Jetzt kommen Spiele im Drei-Tages-Rhythmus, hoffentlich sechs Wochen lang."

Die derzeitige Unruhe beim Tabellenführer FC Bayern verändere die Situation im Titelrennen "leider nicht so, wie man sich das denkt", sagte er zudem und zog einen Vergleich zur Australian-Open-Siegerin.

"Angelique Kerber hat sicherlich auch erst an Serena Williams gedacht, als der letzte Ball im Halbfinale gespielt war. Es macht keinen Sinn für uns, jetzt zu hoffen oder da hinzuschauen. Wir müssen auf uns gucken und beharrlich bleiben", meinte Tuchel.

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