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1899 Hoffenheim v FC Augsburg - Bundesliga
Kevin Volland (l.) und Philipp Ochs konnten gegen Augsburg jubeln © Getty Images

Sinsheim - 1899 Hoffenheim feiert gegen Abstiegskonkurrent FC Augsburg den zweiten Sieg unter Trainer Julian Nagelsmann - und darf wieder auf den Klassenerhalt hoffen.

Trainer-Jungstar Julian Nagelsmann bringt 1899 Hoffenheim immer mehr in Schwung und darf wieder auf den Klassenerhalt in der Bundesliga hoffen.

Drei Tage nach der ersten Niederlage unter ihrem neuen Trainer meldeten sich die Kraichgauer mit einem 2:1 (1:1) gegen Nagelsmanns Ex-Klub FC Augsburg eindrucksvoll zurück. 1899 hat durch den Erfolg am 24. Spieltag 21 Punkte auf dem Konto. Eintracht Frankfurt weist auf dem Relegationsrang 16 zwei Zähler mehr auf (DATENCENTER: Tabelle).

Volland trifft nach Monaten wieder

Nationalspieler Kevin Volland (25.) und Mark Uth (81.) trafen für das Team des jüngsten Bundesliga-Trainers. Volland, der zuletzt am 8. Spieltag ein Tor erzielt hatte, beendete damit eine monatelange Durststrecke. Paul Verhaegh war per Handelfmeter (40.) für den FCA erfolgreich. Die Strafstoß-Entscheidung von Schiedsrichter Guido Winkmann (Kerken) war äußerst umstritten. Dennoch baute die TSG ihre Serie gegen den FCA aus, noch nie hat Hoffenheim zu Hause gegen Augsburg verloren (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan).

Die 21.092 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena mussten nur 35 Sekunden auf die erste große Chance der Hoffenheimer warten. Volland scheiterte an FCA-Torwart Marwin Hitz.

© SPORT1

Die Mannschaft Nagelsmanns, der am Mittwochmorgen noch eine Klausur in den Bereichen Physiologie und Sportmedizin im Rahmen seiner Fußball-Lehrer-Ausbildung hinter sich bringen musste, blieb auch danach am Drücker. Dennoch waren es zunächst die Augsburger, die durch Alfred Finnbogason die große Chance zum Treffer hatten (12.). Der Isländer fand in TSG-Keeper Oliver Baumann seinen Meister.

Erlösung durch Uth

Nach dieser Szenen übernahmen die Gäste, bei denen Jan-Ingwer Callsen-Bracker, Daniel Baier, Markus Feulner und Jan Moravek fehlten, kurz das Kommando. Diese Phase beendete Volland mit seinem sechsten Saisontreffer. Im Anschluss gerieten die Gastgeber, die ohne den gesperrten Nationalspieler Sebastian Rudy auskommen mussten, in die Defensive (SERVICE: Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER).

Dem Ausgleich ging allerdings eine äußerst umstrittene Entscheidung von Winkmann voraus. Obwohl TSG-Abwehrchef Niklas Süle bei einem Schuss von Alexander Esswein den Arm angelegt hatte und kaum ausweichen konnte, zeigte der Referee auf den Punkt. Verhaegh verwandelte souverän.

Nach dem Seitenwechsel dauerte es bis zur 58. Minute, ehe die Hoffenheimer durch Nadiem Amiri wieder eine Gelegenheit verbuchten. Danach forderten die Kraichgauer ihrerseits zweimal vergeblich einen Strafstoß, bevor Uth den Pfosten traf (62.). In der 75. Minute vergab Pavel Kaderabek eine weitere gute Chance für die TSG, ehe Uth die Kraichgauer doch noch erlöste (SERVICE: Die Statistik zum Spiel).

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