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Thomas Tuchel (r.) erspart Marco Reus den Rasen von Darmstadt 98 Borussia Dortmund
Thomas Tuchel (r.) erspart Marco Reus den Rasen von Darmstadt 98 © Getty Images

Thomas Tuchel beruft Marco Reus vier Tage vor dem Gipfel gegen Bayern nicht mal in den BVB-Kader. Der Rasen von Darmstadt 98 dürfte eine Rolle spielen.

Vier Tage vor dem Topspiel gegen den FC Bayern München schonte Thomas Tuchel, Trainer von Borussia Dortmund, beim 2:0-Auswärtssieg über Darmstadt 98 (JETZT im LIVETICKER) mehrere Top-Spieler.

Torwart Roman Bürki und Mittelfeldstratege Marco Reus standen gar nicht erst im Kader des Tabellenzweiten, Henrikh Mkhitaryan, Shinji Kagawa, Marcel Schmelzer und Nuri Sahin nahmen auf der Bank Platz. Reus hatte leichte muskuläre Probleme, Bürki eine Erkältung - Tuchel stellte aber nach der Partie klar, dass Reus an sich in der Lage gewesen wäre zu spielen.

Wie eine zufällige Auswahl mutet Tuchels Schonliste nicht an: Der abgenutzte Zustand des Darmstädter Rasens war vor dem Spiel zum Thema geworden, nachdem Tuchel schon bei Hertha BSC eine Beschwerde hinterlegt hatte, dass der Platz das Kombinationsspiel der Dortmunder behindert hatte.

Vor dem Darmstadt-Spiel hatte Tuchel festgehalten: "Der Rasen in Darmstadt ist schlechter als der in Berlin. Das ist sicher ein Vorteil für die spielerisch unterlegene Mannschaft." Tatsächlich entwickelte sich das Match nach einem regnerischen Tag in Darmstadt zu einer Schlammschlacht im wahrsten Wortsinne, von einer "Wrestlerei im Matsch" sprach Verteidiger Neven Subotic.

Reus bekommt den Rasen erspart

Tuchel erspart den Rasen nun diversen seiner Feingeister, gerade beim verletzungsanfälligen Reus dürfte der Rasen Tuchel die Entscheidungsfindung erleichtert haben.

Reus selbst hatte vor dem Spiel mit Sarkasmus auf den Darmstädter Rasen geblickt: "Das wird ein schwieriges Spiel auf einem super Platz."

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