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Philipp Lahm und Co. könnten künftig mit Sensoren im Trikot auflaufen
Philipp Lahm und Co. könnten künftig mit Sensoren im Trikot auflaufen © Getty Images

Nach einem Bericht könnte die Bundesliga künftig Computerchips in den Jerseys erlauben. Damit würden die Leistungsdaten der Profis in Echtzeit gemessen werden.

Die Profis in der Bundesliga könnten künftig mit Sensoren auflaufen, die ihre Leistung aufzeichnen.

Nach einem Bericht des Spiegel könnte die Deutsche Fußball Liga (DFL) auf einer Vorstandssitzung im Juni den Weg dafür freimachen.

Ob dies schon in der neuen Saison umgesetzt werden kann, ist aber fraglich.

Viele Vereine nutzen die Sensoren bereits im Training. Die Spieler tragen spezielle Shirts, in denen auf Brusthöhe oder zwischen den Schultern Elektrochips eingenäht sind, die Werte wie Geschwindigkeit, Beschleunigung oder Herzfrequenz erfassen.

Die Trainer können diese Daten in Echtzeit auf Tablets abrufen.

"Die Werte aus dem Spiel können das letzte Puzzleteil zu einer optimalen Belastungssteuerung sein. Sie können Aufschluss darüber geben, ob ein Spieler unter der Woche richtig trainiert hat oder ob ein Profi, der verletzt war, bereits wieder bei hundert Prozent ist", sagte Hendrik Weber, der bei der DFL für Innovationstechnologien zuständig ist.

Im Juli 2015 erlaubte der Weltverband FIFA den Einsatz der tragbaren Sensoren auch in offiziellen Spielen - solange sich die Spieler an den Chips nicht verletzen können und die Leistungsdaten nicht verkauft werden.

Die FIFA prüft derzeit Geräte von verschiedenen Herstellern, fast 30 Firmen haben ihre Messinstrumente beim Weltverband eingereicht, um eine Lizenz zu bekommen.

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