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Das Gladbacher Präsidiumsmitglied ist von der Entwicklung der Mannschaft und bricht eine Lanze für den Trainer. Die Ziele in dieser Saison relativiert er.

Hans Meyer, Präsidiumsmitglied bei Borussia Mönchengladbach, hat möglichen Interessenten für die Leistungsträger Granit Xhaka und Mahmoud Dahoud eine Ansage gemacht. 

Im Volkswagen Doppelpass sagte der 73-Jährige: "Bei Granit Xhaka halte ich es für möglich, dass jemand kommt, mit einer unkontrollierbaren großen Aktentasche kommt. Es könnte sein, dass er relativ schnell weg ist."

Dahoud legte Meyer sogar ein Preisschild um den Hals, das viele potentielle Bieter abschrecken dürfte: "Bei 200 Millionen würden wir auf jeden Fall ja sagen", sagte Meyer ironisch.

Nach Ansicht des Urgesteins müssen die Fohlen am Ende der Saison nicht zwingend einen der vier Champions-League-Ränge belegen. Auch eine mögliche Qualifikation für die Europa League wäre für Meyer "absolut ein Erfolg". "Wenn mit mir jemand nach dem fünften Spieltag jemand gewettet hätte, dass wir Ende April dort stehen, wo wir jetzt sind, und nicht unten herumkrebsen, hätte ich gesagt: Das ist maßlos optimistisch", sagte Meyer. 

Für die Trainer-Legende ist die Gladbacher Aufholjagd nach dem missratenen Saisonstart "sensationell". Die Entwicklung ist laut Meyer maßgeblich Trainer Andre Schubert zu verdanken. "Was er als junger Trainer geleistet hat, ist überragend", sagte Meyer. 

Und aus seiner Sicht ist die Entwicklung der Mannschaft noch lange nicht abgeschlossen. Mit Blick auf die unglückliche Niederlage gegen Schalke 04 am Freitag sagte Meyer: "Ich bin überzeugt davon, dass wir solche Spiele in einem Jahr nicht mehr verlieren werden."

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