vergrößern verkleinern
Thomas Schaaf ist seit Januar 2016 Trainer von Hannover 96
Die Hoffnung schwindet - doch Thomas Schaaf will nicht aufgeben © Getty Images

Trainer Thomas Schaaf von Schlusslicht Hannover 96 hat die Hoffnung auf den Klassenerhalt trotz des Tiefschlags im Niedersachsenderby noch nicht aufgegeben.

"Es bleibt ein enttäuschendes Ergebnis", sagte Schaaf nach der ernüchternden 0:4 (0:1)-Heimpleite gegen den VfL Wolfsburg, der sechsten Niederlage im siebten Spiel unter seiner Regie: "Aber es geht weiter."

Drei Tage nach dem Coup von Stuttgart (2:1), dem ersten Sieg nach zuvor acht Niederlagen hintereinander, wurde Hannover trotz vernünftiger erster Halbzeit am Dienstagabend im zweiten Abschnitt geradezu demontiert.

Am Ende konnten sich die Roten noch bei ihrem Schlussmann Ron-Robert Zieler bedanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausfiel. Die 96-Fans verließen schon lange vor dem Schlusspfiff in Scharen das Stadion.

"Was in der zweiten Halbzeit passiert ist, so dürfen wir uns nicht präsentieren", sagte Zieler und sprach von einer "brutalen Niederlage". Man könne gegen Wolfsburg verlieren, "aber die Art und Weise war nicht okay".

Die Partie am Samstag (15.30 Uhr) beim ebenfalls abstiegsbedrohten Nordrivalen Werder Bremen dürfte für die Niedersachsen angesichts der prekären Tabellensituation zu einem Schicksalsspiel werden.

"Die Bereitschaft der Mannschaft ist da", sagte Schaaf: "Leider machen wir nicht das Richtige."

Für Schaaf wird das Spiel ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub, für den er in verschiedenen Positionen 25 Jahre lang gearbeitet hatte. Der 54-Jährige gewann mit den Bremern als Trainer Meisterschaft und DFB-Pokal.

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel