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Wohin führt der Weg von Viktor Skripnik? Werder Bremen steht am Abgrund, der Coach muss liefern © Getty Images

Vor dem Spiel bei Bayer Leverkusen wird die Luft für Werder Bremens Trainer Viktor Skripnik immer dünner. SPORT1 kennt die Gründe, die ihm zum Verhängnis werden könnten.

In Bremen weht schon seit längerer Zeit eine steife Brise. Und die sportliche Krise bei Werder könnte mal wieder in einer Trainerentlassung münden.

Der Verein belegt nach 23 Spieltagen Platz 16, und die Sorgenfalten bei Fans und Verantwortlichen werden immer größer. Die Situation um Chefcoach Viktor Skripnik, der im Oktober 2014 die Nachfolge von Robin Dutt antrat, wird immer prekärer.

Vor dem Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen (ab 19.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) gibt es Gerüchte um eine Ablösung des Ukrainers.

Die letzten zwei Spiele?

SPORT1 weiß: In Leverkusen und am Samstag im Duell gegen Hannover 96 mit Ex-Coach Thomas Schaaf soll Skripnik definitiv auf der Bremer Bank sitzen. Doch bei zwei missratenen Auftritten war es das für Skripnik.

Als mögliche Nachfolge-Kadidaten werden derzeit an der Weser Jos Luhukay, Markus Gisdol, Michael Frontzeck und der frühere Bremer Profi Andreas Herzog genannt. Im Umfeld würden einige Gisdol gerne als neuen Chef an der Seitenlinie sehen.

Der Sieg im Pokal zuletzt in Leverkusen brachte nur kurzzeitig Linderung. Die Bauchschmerzen bei den Verantwortlichen bleiben.

Standing hat gelitten

Das Standing von Skripnik hat in den vergangenen Wochen gelitten. Die Mannschaft ist inzwischen verunsichert, weil Geschäftsführer Thomas Eichin immer mal wieder dazwischen funkt und damit unbewusst die Autorität des Trainers untergräbt.

Es sei etwas entstanden, sagt ein Insider zu SPORT1, was eine gewisse Schwäche widerspiegelt.

Keine Gespräche mit Kandidaten

Wer kommt nach Skripnik? Sonderlich große Lust wieder auf Trainersuche zu gehen, hat Eichin jedenfalls nicht. Wer mag es ihm verdenken? Es wäre der zweite Trainerwechsel in seiner erst kurzen Amtszeit seit 2013.

Ernsthafte Gespräche mit einem der genannten Kandidaten gab es nach SPORT1-Informationen noch nicht.

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