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Um seinen Lebenswandel zu verändern, denkt Wolfsburgs Coach Hecking an einen Psychologen für Max Kruse. Im Sommer könnte ein Verkauf des Stürmers auf der Agenda stehen.

Um seinen Lebenswandel wie gefordert drastisch zu verändern, könnte Max Kruse künftig psychologische Hilfe in Anspruch nehmen.

Diese Leistung bot Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking dem Skandal-Stürmer an.

"Aber nur, wenn es vom Spieler gewünscht ist. Es geht darum, dass er sein Leben überprüft. Er ist in erster Linie Fußballer, alles andere sollte man nebenan stehen. Wenn er das begreift, ist er einen Riesenschritt weiter", sagte der VfL-Coach in der Bild.

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Kruse war zuletzt wegen mehrerer Eskapaden in seinem Privatleben in die Kritik geraten.

Diese könnten sogar zu einem Verkauf im Sommer führen. Laut kicker ist Hauptsponsor Volkswagen von den Ereignissen wenig begeistert, zudem soll in Wolfsburg ein Umbruch stattfinden. Ob Kruse, der bei den Wölfen einen Vertrag bis 2019 hat, davon betroffen sein wird, zeige sich in den kommenden Wochen.

Am Montag war bekannt geworden, dass Kruse sich am Wochenende auf einer Feier zu seinem 28. Geburtstag in einem Berliner Klub mit einer Reporterin angelegt hatte, die ihn mehrmals auf der Tanzfläche fotografiert haben soll.

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Nach dem neuerlichen Auftritt in Berlins Nachtleben hatte Bundestrainer Joachim Löw Kruse am Montagnachmittag aus dem Aufgebot der Nationalmannschaft für die Länderspiele am Samstag in Berlin gegen England und drei Tage später in München gegen Italien gestrichen.

Trotz seines Rauswurfs darf er auf eine Teilnahme an der EM in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) hoffen."Ich war der Meinung, dass er einen Denkzettel braucht. Es war jetzt aber für die beiden Spiele, es soll nicht gleichbedeutend sein mit dem Aus für die EM", sagte Bundestrainer Joachim Löw am Mittwoch: "Vielleicht lernt er ja was aus dieser Lektion."

Am Mittwoch nahm Kruse das Mannschaftstraining in Wolfsburg auf.

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