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Rüdiger Fritsch ist Präsident des SV Darmstadt 98
Rüdiger Fritsch ist Präsident des SV Darmstadt 98 © Getty Images

Präsident Rüdiger Fritsch macht seine erneute Kandidatur von einer Professionalisierung des SV Darmstadt 98 abhängig. Und unterstützt die Schiri-Kritik seines Trainers.

Präsident Rüdiger Fritsch vom SV Darmstadt 98 macht eine neuerliche Kandidatur von der weiteren Professionalisierung der Vereinsstrukturen abhängig.

"Wir sind ein klassisch ehrenamtlich tätiges Präsidium, managen aber ein Fußball-Unternehmen. Da geht es auch um Themen wie Haftung", sagte der 54-Jährige dem kicker und meinte: "Wir sind da durch den rasanten sportlichen Erfolg reingespült worden, formal aber immer noch aufgestellt wie ein Kegelverein. Das kann man nicht so laufen lassen."

Wenn man diese Dinge in die Spur bringe, "werde ich darauf aufbauend meine Entscheidung treffen. Von der sportlichen Entwicklung hängt das jedenfalls nicht ab", kündigte Fritsch an.

Bis September 2016 ist der Rechtsanwalt als Präsident gewählt.

Dem Abstiegskampf blickt er optimistisch entgegen. "Wir kommen mit dem Druck zurecht." Verständnis zeigte er für die jüngste Kritik von Coach Dirk Schuster an einigen Entscheidungen der Schiedsrichter gegen die Lilien. "Wir würden gerne, auch wenn wir in dem großen Konzert Bundesliga sicherlich keine besonders wichtige Rolle spielen, sachlich und fair behandelt werden", sagte Fritsch.

Der Aufsteiger vom Böllenfalltor, der im Sommer 2015 nach 33 Jahren ins Oberhaus zurückgekehrt war, steht vor dem 28. Spieltag auf Platz 13 (28 Zähler) der Tabelle.

Der Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz sowie Relegationsrang 16 beträgt allerdings nur einen Punkt.

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