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Thomas Eichin kritisierte die Zurückhaltung der Werderprofis © SPORT1

Nach der Partie beim FC Bayern übt Werder Bremens Sportchef Thomas Eichin im Volkswagen Doppelpass Kritik am mutlosen Auftritt seiner Mannschaft.

Werder Bremens Sportchef Thomas Eichin hat nach dem 0:5-Debakel beim FC Bayern den mutlosen Auftritt der Hanseaten kritisiert.

"Das tut weh, wenn du den Mut nicht hast, an die Grenzen zu gehen und nicht in die Zweikämpfe kommst, mit der möglichen Konsequenz, dass du vielleicht vom Platz fliegst. Das gelingt uns nicht und dann bekommen wir natürlich noch das vierte und fünfte Gegentor. Das darf nicht passieren in unserer Situation", konstatierte Eichin im Volkswagen Doppelpass.

Werder hat mit einer Tordifferenz von Minus 18 mit Ausnahme von Hannover die schlechteste aller Konkurrenten im Abstiegskampf. Bereits beim 3:0 der Bayern habe "der ein oder andere Spieler mit Faszination zugeschaut", wie Franck Ribery nach einer Ecke den Treffer mit einem fulminanten Distanzschuss einleitete.

Nach ordentlichem Beginn habe man sich in seinem Schicksal ergeben.

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"Wir wollten kompakt stehen, wir wollten herausstechen, wollten die Zweikämpfe suchen und führen, und über einen Standard zum Erfolg kommen. Das hat am Anfang mit der Chance von Yannik Vestergaard noch ganz gut funktioniert. Unser Matchplan wurde dann aber zunichte gemacht, indem du ein verhältnismäßig einfaches Gegentor bekommst."

Werder hatte sich vor der Partie in München leicht von den Abstiegsplätzen lösen können. Nach der Packung in München beträgt der Abstand zum Tabellen-16. Frankfurt aber weiter nur drei Punkte.

Dennoch bestehe kein Zweifel, dass Coach Viktor Skripnik für den Abstiegskampf der richtige Mann ist: "Wir waren nicht knapp davor, ihn zu entlassen. Mir war klar, dass wir die entscheidenden Spiele gewinnen werden. Wir haben Ruhe bewahrt und in der englischen Woche sieben Punkte geholt."

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