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Viktor Skripnik steht mit Werder Bremen im Halbfinale © Getty Images

Viktor Skripnik ist trotz anhaltender Erfolgslosigkeit von seinem Beruf als Bundesliga-Trainer fasziniert. Bei seiner Mannschaft diagnostiziert der Coach ein Kopfproblem.

Viktor Skripnik steht nach erfolglosen Wochen als Trainer von Werder Bremen immer mehr in der Kritik.

Der 46 Jährige durchlebt eine schwere Phase, will sich aber nicht beirren lassen.

"Die Kritik ist verständlich, wenn du keines der vergangenen neun Heimspiele gewinnst", erklärte der Coach in der Sport Bild und ergänzte: "Aber ich bin seit 20 Jahren hier, habe viel erlebt. Auch mein Trainerteam hat eine enge Bindung zu Werder. Für diesen Klub zerreißen wir uns."

Trotz der zahlreichen Stresssituationen als Bundesliga-Trainer sei er nach wie vor von seinem Job fasziniert, "weil er speziell und schwierig ist. Und weil er mir trotz aller Probleme, die wir derzeit haben, Spaß macht. " Er wolle nicht mit 60 Jahren auf der Couch liegen und sich fragen, warum er diese Chance nie genutzt habe.

In der Liga steht Skripnik und Werder Bremen das Duell mit Bayer Leverkusen und dann das wegweisende Spiel gegen Abstiegskonkurrent Hannover 96 an. Vor den wichtigen Spielen diagnostizierte er bei seinem Team ein mentales Problem.

"Uns fehlt in der einen oder anderen Situation der Mut, wir haben vielleicht Angst zu verlieren oder den entscheidenden Fehler zu machen. Das ist Kopfsache, das kann man nicht trainieren. Wir brauchen Erfolgserlebnisse." sagte Skripnik.

Derzeit steht Werder Bremen auf dem 16. Tabellenplatz.

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