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1899 Hoffenheims Trainer kann die Diskussionen über sein Alter nicht nachvollziehen. Der 28-Jährige musste auch aufgrund einer privaten Tragödie früh erwachsen werden.

Trainer Julian Nagelsmann von 1899 Hoffenheim kann die Diskussion über sein Alter nicht nachvollziehen.

Das sei kein Faktor für gut oder schlecht, sagte der 28-Jährige der Welt am Sonntag.

Ein Grund für seine Reife könnte der frühe Verlust seines Vaters gewesen sein: "Auch wenn es das schrecklichste Erlebnis meines Lebens war, hat es mich doch weitergebracht", sagte Nagelsmann, der erst 20 Jahre alt war, als sein Vater starb.

Er, der Jüngste der drei Kinder, musste plötzlich organisieren: Ein kleineres Haus für die Mutter, die Beerdigung, der Papierkram. Zeit zum Trauern blieb kaum.

Unter dem Coach hatten die Kraichgauer zuletzt einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller gemacht.

Nagelsmann, der eigentlich erst zur neuen Saison das Kommando bei der TSG übernehmen sollte, trat die Nachfolge von Huub Stevens an, der krankheitsbedingt seinen Rücktritt erklärte.

Angespannt sei er in den vergangenen Wochen nur einmal gewesen. "Als ich zum ersten Mal vor die Mannschaft trat", gestand Nagelsmann.

Das war am 11. Februar. "Ich wusste aus meiner aktiven Zeit, dass der erste Kontakt sitzen muss. Da schauen die Spieler: Wie tritt er auf? Was sagt er? Du musst das Team gleich abholen", betonte der Coach.

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