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Peter Stöger kritisierte nach der Partie das Schiedsrichtergespann
Peter Stöger hält sich künftig vom 4. Offiziellen fern © Getty Images

Der Trainer des 1. FC Köln bringt mehr Raum zwischen sich und den vierten Offiziellen an der Seitenlinie. Das soll vor allem dem Selbstschutz dienen, erklärt der Österreicher.

Peter Stöger und sein Trainer-Team beim 1. FC Köln werden nach einer rund einmonatigen Testphase dauerhaft auf Distanz zum vierten Offiziellen gehen.

Der Österreicher erklärte, es habe sich bewährt, den Sitzplatz von der Bank von ganz links nach ganz rechts verlegt zu haben. Es diene dem Selbstschutz und der Deeskalation.

"Ich glaube, etwas mehr Distanz zum vierten Offiziellen ist gut. Das macht es für alle leichter", erläuterte der 49-Jährige: "Wenn man relativ nahe ist, nimmt der Vierte auch Dinge auf, die man vor sich hinmurmelt. Dann entstehen viele Diskussionen, die keinem weiterhelfen."

Ein weiteres Argument. "Wenn mir etwas stinkt, und einen Meter von mir weg steht jemand, dann spreche ich den an. Bei 15 Metern überlege ich mir, ob ich da hingehe", sagte Stöger: "Es ist also zum einen Selbstschutz, aber es geht auch darum, es dem vierten Offiziellen leichter zu machen. Denn das ist ein extrem undankbarer Job. Niemand, der jemals Fußball gespielt hat, will gerne Schiedsrichter sein, weil er weiß, wie schwierig das ist. Aber den Job des Vierten mag überhaupt keiner machen."

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