vergrößernverkleinern
Ralph Hasenhüttl fürhte den FC Ingolstadt bis in die Bundesliga
Ralph Hasenhüttl fürhte den FC Ingolstadt bis in die Bundesliga © Getty Images

Aufsteiger FC Ingolstadt kämpft verbissen um seinen Trainer Ralph Hasenhüttl. EIn Abschied ist für Präsident Peter Jackwerth weiter kein Thema.

Bundesligist FC Ingolstadt kämpft weiter mit aller Vehemenz um seinen umworbenen Trainer Ralph Hasenhüttl. "Die Frage nach einem Abgang in diesem Sommer stellt sich für uns nicht. Bei uns hat sich auch noch kein Verein gemeldet", sagte Vereinschef Peter Jackwerth der Bild.

Hasenhüttl wird mit dem designierten Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig in Verbindung gebracht. Sein Vertrag bei den Schanzern läuft aber noch bis Sommer 2017. Ingolstadt hat ihm bereits eine Verlängerung angeboten.

"Ralph hat einen Vertrag über 2017 hinaus vorliegen, und ich wäre enttäuscht, wenn er diesen nicht annehmen würde", betonte Jackwerth. Er sei zu "einhundert Prozent davon überzeugt, dass er auch in der kommenden Saison eine solch hervorragende Arbeit bei uns leisten wird".

Das Thema Hasenhüttl beschäftigt den Liga-Neuling, der am Samstag (15.30 Uhr im LIVETICKER) im Heimspiel gegen Hannover 96 auch die letzten minimalen Zweifel am Klassenerhalt beseitigen will, schon seit Wochen.

Zeitnahe Entscheidung

Am Donnerstag hatte der 48 Jahre alte Österreicher eine zeitnahe Entscheidung angekündigt.

"Wir wissen alle, woran wir sind. Wir wissen, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis wir die Entscheidung bekannt geben", sagte er und fügte an: "Ich sage es dann, wenn die Entscheidung gefallen ist."

Noch gibt es die aber nicht. Bei einem möglichen Abschied aus Ingolstadt müsste der neue Klub Hasenhüttls auf jeden Fall tief in die Tasche greifen. Von einer Millionen-Ablöse ist die Rede.

Hasenhüttl hatte den FCI im Oktober 2013 auf dem letzten Platz der 2. Liga übernommen und im Sommer 2015 in die erste Liga geführt. Dort stand Ingolstadt im Saisonverlauf nie auf einem Abstiegsplatz. Dabei waren die Schanzer von vielen Experten neben Darmstadt als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt worden.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel