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Hamburger SV General Assembly
Dietmar Beiersdorfer ist seit Juli 2014 Vorstandsvorsitzender der Hanseaten © Getty Images

Die Hanseaten sollen sich in Gesprächen mit Interessenten über eine millionenschwere Anleihe befinden. Neben der Stadionfinanzierung soll das Geld auch in den Kader fließen.

Der finanziell angeschlagene Bundesligist Hamburger SV plant offenbar eine weitere Millionen-Anleihe.

Groß-Anleger sollen in den Traditionsklub investieren und mit einer Verzinsung von 4,5 bis 5,5 Prozent gelockt werden.

Das berichtet die Bild-Zeitung.

Stadionkredit soll gestreckt werden

Demnach hofft der HSV durch die Anleihe auf Einnahmen von bis zu 40 Millionen Euro, um damit Altlasten abzusichern und etwa den Stadion-Kredit weiter strecken zu können. Auch die Sport Bild und das Hamburger Abendblatt hatten schon über die neuen Hamburger Finanzpläne berichtet.

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"Der HSV befasst sich auf der Finanzierungsseite derzeit – wie schon angekündigt – mit Optionen zur Refinanzierung des Stadions. Die Art dieser Umfinanzierung ist bisher weder entschieden noch vertraglich vereinbart", sagte HSV-Finanzvorstand Frank Wettstein.

Rekord-Minus im letzten Jahr

Der HSV, der sich zudem weiter auf der Suche nach Investoren befindet, hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Rekord-Minus von rund 16,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Auch für die aktuelle Saison erwartet der Klub ein negatives Ergebnis, es wäre das sechste Minus in Folge.

Die Bilanz der Hamburger weist derzeit Verbindlichkeiten in Höhe von 89,136 Millionen Euro aus.

Bis 2019 muss der HSV seine 2012 aufgelegte Fan-Anleihe (17,5 Millionen Euro) zurückzahlen.

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