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Klaus Allofs will sich mit Wolfsburg unter den Top Vier etablieren
Klaus Allofs war vor seiner Zeit beim VfL Wolfsburg bei Werder Bremen © Getty Images

Bremen - Wolfsburgs Manager muss in Bremen nach Zoff mit dem 4. Offiziellen auf die Tribüne. Die "Wölfe" verlieren durch ihre Negativserie wohl die letzte Chance auf Europa.

Die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte Bremen war für Klaus Allofs vorzeitig beendet: 

Der Manager des VfL Wolfsburg wurde in der 54. Minute des Nord-Duells im Weserstadion von Schiedsrichter Wolfgang Start auf die Tribüne verbannt.

Allofs hatte sich zuvor zu vehement beim 4. Offiziellen Christian Fischer beschwert und diesen dabei auch am Arm festgehalten.

Fischer reagierte darauf sehr entschieden, informierte Stark und dieser schickte Wolfsburgs Manager von der Bank auf die Tribüne.

Allofs zeigte sich danach einsichtig. "Das war die richtige Entscheidung", sagte er bei Sky zu seiner Verbannung und schilderte die Szene aus seiner Sicht: "Ich wollte schlichten. Er (der 4. Offizielle, Anm. d. Red.) hat den Arm in meine Richtung gehoben und ich habe den Arm runtergedrückt. Das macht man nicht."

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Der Wolfsburg-Manager nahm den Platverweis in der alten Heimat sogar mit Humor. "Von dem Platz habe ich auch gut gesehen", meinte Allofs.

Wolfsburgs Negativserie hält an

Passend zu Allofs' Verbannung verloren die Wolfsburger in Bremen mit 2:3 und verspielten nach dem Aus im Viertelfinale der Champions League wohl auch in der Liga entdültig die Chance aufs internationale Geschäft.

Durch ihre Negativserie sind die "Wölfe" nun schon sechs Punkte vom 6. Platz entfernt, der zur Qualifikation für die UEFA Europa League nötig wäre.

Aus den letzten fünf Bundesligaspielen holte der VfL ganze zwei Pünktchen und hat auf die gesamte Saison gesehen jetzt sogar eine negative Bilanz (zehn Siege bei elf Niederlagen).

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Dazu untermauerten die "Wölfe" auch in Bremen wieder ihre unglaubliche Auswärtsschwäche: Nur zwei von 15 Spielen auf fremdem Platz könnte der Champions-League-Viertelfinalist diese Saison gewinnen.

Nach Einsätzen direkt im Anschluss Königsklasse hat das Team bei sieben Versuchen nicht einmal gewonnen und holte ganze vier von 21 möglichen Punkten.

"Man darf natürlich nie aufgeben", meinte Stürmer Bas Dost, der noch einmal den 2:3-Anschlusstreffer erzielt hatte, "aber wir sind weit hinten und haben zu viele Punkte liegengelassen."

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