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Für Borussia Dortmunds Geschäftsführer ist ein Wechsel des Weltmeisters zurück zum BVB kein Thema - momentan. Der 59-Jährige lässt aber ein Hintertürchen offen.

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat verhalten auf die Gerüchte um eine Rückkehr von Mario Götze reagiert.

"Mario ist ein Spieler des FC Bayern. Er hat dort Vertrag bis 2017, und ich habe bisher weder von ihm noch von seinem Verein gehört, dass man die Zusammenarbeit beenden will", sagte der 59-Jährige der Sport Bild.

Über einen Spieler der Münchner zu sprechen, wäre daher komplett respektlos.

"Dieses Thema stellt sich angesichts der derzeitigen Rahmenbedingungen für uns nicht", sagte Watzke, der eine Rückkehr des Weltmeisters aber nicht grundsätzlich ausschloss: "Für jeden Spieler, der Verdienste um diesen Verein hat, steht die Tür offen – das ist keine Frage."

"Natürlich wird Mario immer ein Teil der BVB-Geschichte sein", sagte der BVB-Chef zudem in der Welt am Sonntag, "er hat mit elf Jahren schon bei Borussia Dortmund gespielt. Ich habe damals, als ich ihn in den Jugendmannschaften gesehen habe, immer gebetet, dass diesem Jungen nichts passiert." Dennoch hätte er im Moment "keinen Kontakt".

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Die Verantwortlichen des BVB hatten eine Rückkehr Götzes zuletzt immer als unrealistisch bezeichnet.

Auch bei den Fans ist der 23-Jährige nach seinem Wechsel in Ungnade gefallen, bei den Gastspielen des Rekordmeisters wird er seitdem gnadenlos ausgepfiffen.

Eine Rückholaktion würde allerdings auch ins Schema der Schwarz-Gelben passen. In Shinji Kagawa (Manchester United) und Nuri Sahin (Real Madrid) hat der Verein zuletzt schon zwei Spieler zurückgeholt, die nach ihrem Wechsel bei ihren neuen Klubs nicht glücklich geworden sind.

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