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69 Millionen Euro soll Klaus-Michael Kühne bereits in den Hamburger SV investiert haben. Im Sommer dürfte laut Medienberichten noch ein erheblicher Batzen hinzukommen.

Dem Hamburger SV winkt im Sommer ein wahrer Geldsegen.

Nach einem Bericht der Bild will Logistik-Unternehmer Klaus-Michael Kühne erneut in den HSV investieren, und zwar richtig: 50 Millionen Euro sollen nach dem Bericht im Sommer für Neuzugänge in den Verein gepumpt werden. Wie die verwendet werden sollen, das verriet jetzt Ex-Leverkusen-Manager Reiner Calmund der Zeitung.

Mehr Geld für Talente

Calmund, der mit Kühne sehr gut befreundet ist: "Herr Kühne ist gewillt, Kohle lockerzumachen. Er will keine Löcher mehr stopfen, sondern nur noch in entwicklungsfähige Spieler investieren."

Dazu sollen im Sommer noch "drei bis vier fertige Spieler" an die Elbe gelockt werden. Mit dem Geld soll auch ein neuer Angriff auf die Wunschkandidaten Bertrand Traore (Chelsea) und Carlos Mane (Sporting Lissabon) gefahren werden. Eine Ausleihe Traores scheiterte erst im Winter an den finanziellen Modalitäten.

69 Millionen und das Volksparkstadion

In den letzten Jahren steckte der Logistikunternehmer bereits bis zu 69 Millionen Euro in den klammen HSV, kaufte zudem öffentlichkeitswirksam den geliebten Namen des Volksparkstadions zurück.

Trotzdem blieb der große Erfolg aus. Der Bundesliga-Dino entging zweimal nur durch die Relegation dem Abstieg, in diesem Jahr dümpelt der HSV die meiste Zeit im Mittelfeld der Tabelle herum. Zumindest mit dem Abstieg haben die Rothosen zum Ende der Saison nichts mehr zu tun.

Möglich, dass eine neuerliche Investition Kühnes, der bereits elf Prozent an der HSV AG besitzt, in weitere Anteile umgewandelt wird.

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