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FBL-GER-BUNDESLIGA-MAINZ-BERLIN
Mainz (l. Julian Baumgartlinger) und die Hertha (r. Vladimir Darida) lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe © Getty Images

Mainz - Für die Europa League waren Mainz und Berlin schon vor der Partie qualifiziert. Nach dem 0:0 und dem Sieg des FC Schalke müssen die Berliner als Siebter in die Qualifikation.

Trotz einer Nullnummer zum Abschluss der Fußball-Bundesliga hat der FSV Mainz 05 seine erfolgreichste Saison seit fünf Jahren besiegelt und den direkten Einzug in die Gruppenphase der Europa League geschafft.

Zwar kamen die Rheinhessen gegen den direkten Konkurrenten Hertha BSC nicht über ein 0:0 hinaus, verhinderten aber den Absturz auf den Platz sieben. Der FSV war 2012 und 2014 jeweils in den Qualifikationsspielen zum Europacup gescheitert. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

Gelb-Rot für Stark

Die Hertha, die lange auf Champions-League-Kurs lag, rutschte auf Rang sieben ab und muss nun den Umweg über die Qualifikation zur Europa League (ab 28. Juli) gehen. Die "Alte Dame", bei der Niklas Stark in der 87. Minute die Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels sah, wurde im Endklassement noch von Schalke 04 überflügelt. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan)

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Vor dem Anpfiff widmeten die FSV-Fans ihrem nach knapp 25 Jahren im Amt zu Schalke 04 wechselnden Manager Christian Heidel eine beeindruckende Choreographie. Der 52-Jährige wurde offiziell nach der Partie auf dem Rasen verabschiedet.

Onisowo scheitert an Jarstein

Die Mainzer waren gleich zu Beginn des Duells hellwach. Vor allem Mittelfeldspieler Karim Onisiwo sorgte für Wirbel und war zunächst an allen gefährlichen Aktionen beteiligt. Der Österreicher prüfte gleich in der 3. Minute Hertha-Schlussmann Rune Jarstein aus spitzem Winkel. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Wenig später legte Onisiwo glänzend für FSV-Stürmer Jhon Cordoba auf, der aufmerksame Jarstein blieb allerdings auch gegen den Kolumbianer Sieger (8.).

Danach kamen die Berliner, die auf den gesperrten Angreifer Vedad Ibisevic verzichten mussten, besser in die Partie. Doch ausgerechnet ihr bislang bester Torschütze Salomon Kalou avancierte zum Pechvogel der ersten 45 Minuten. (Statistiken zum Spiel)

Kalou vergibt die Führung

Der Ivorer konnte nach einer halben Stunde im Mittelfeld zwar den weit aus seinem Tor geeilten Mainzer Keeper Loris Karius, der vor einem Wechsel zum FC Liverpool stehen soll, überwinden. Doch Kalous Schuss auf das leere Gehäuse verkümmert förmlich und konnte geklärt werden. Nur zehn Minuten später verzog Kalou erneut völlig freistehend aus 14 Meter (41.).Alle Highlights der Partie am Sonntag, ab 9.15 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

Nach dem Wechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Chancen blieben aber Mangelware. Eines der wenigen Highlights war ein Cordoba-Kopfball, der nach knapp einer Stunde neben dem Kasten der Gäste landete. Die Hertha wurde erst zum Ende der Partie offensiver.

Wohlwissend, dass angesichts des sich abzeichnenden Sieges der Schalker in Hoffenheim nur ein eigener Dreier in Mainz zur Vermeidung der Europa-League-Qualifikationsrunde reichen würde.

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