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Hannovers Präsident findet den Abstieg verdient
Hannovers Präsident Martin Kind hält den Abstieg für verdient © Imago

Hannovers Präsident Martin Kind räumt nach dem für ihn verdienten Abstieg Fehler ein. Er habe unter anderem zu lange am erfolglosen Trainer Thomas Schaaf festgehalten.

Präsident Martin Kind von Bundesliga-Absteiger Hannover 96 hat Fehler im Krisenmanagement eingeräumt und empfindet den Absturz in die Zweitklassigkeit als verdient.

"Hannover 96 ist zu Recht abgestiegen. Im Nachhinein müssen wir feststellen, dass Fehler gemacht wurden. Nicht nur hinsichtlich der Spielerverpflichtungen in der Winterpause, sondern auch am zu langen Festhalten an Trainer Thomas Schaaf", sagte Kind am Dienstag bei einer Talkrunde der Zeitung Neue Presse Hannover.

Die Entscheidung, Schaaf zu beurlauben, sei "zu spät erfolgt". Der frühere Bremer Meistercoach war Anfang April nach der zehnten Niederlage in elf Spielen beurlaubt worden.

U19-Trainer Daniel Stendel übernahm und stabilisierte die Mannschaft, konnte den Abstieg allerdings nicht mehr abwenden.

Vom inzwischen mit einem Vertrag bis 2018 ausgestatteten Stendel hat Kind eine hohe Meinung

"Ich habe seinen bisherigen Weg bei Hannover 96 in der Vergangenheit nicht so genau verfolgt. Aber ich kann heute sagen, dass er sich toll weiterentwickelt hat und zu einer Persönlichkeit gereift ist", so Kind. Stendel sei keine "Billiglösung".

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