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Christoph Metzelder erklärt im Volkswagen Doppelpass, was auf Schalke schief gelaufen ist. Er kritisiert den Umgang mit Breitenreiter und wagt einen Vergleich mit dem BVB.

Christoph Metzelder hat sich im Volkswagen Doppelpass zur Situation auf Schalke geäußert und den Umgang mit Trainer Andre Breitenreiter kritisiert. Auch bei seinem Saison-Fazit kommen die Königsblauen schlecht weg.

"Vorgeführt wurde Breitenreiter schon vor Wochen, schon vor dem Spiel gegen die Bayern. Da wurde ihm relativ deutlich kommuniziert, dass er nach dem Saisonende gehen muss", erklärte der 35-Jährige. "Es geht gar nicht um die Entscheidungen, die in diesem Geschäft natürlich getroffen werden müssen und manchmal hart sind. Es geht darum, wie so eine Entscheidungsfindung passiert, wie sie durchsickert und wer sie veröffentlicht – und das ist das Problem auf Schalke."

Mit dem Saisonverlauf könnten die Knappen keineswegs zufrieden sein, so Metzelder weiter. Den Vergleich mit Rivale Dortmund müsse man sich in Gelsenkirchen gefallen lassen:

"Schalke hat eine junge Mannschaft, aber Schalke hat auch eine teure Mannschaft. Das ist der drittgrößte Spieleretat in Deutschland und dafür ist der Ertrag mit Platz fünf in einem Schneckenrennen um Platz drei aus meiner Sicht natürlich viel zu wenig. Das will kein Schalker hören, aber man muss es schon mit Dortmund vergleichen: beide hatten eine schlechte Saison gespielt, beide den Trainer entlassen. In Dortmund habe ich in dieser Saison allerdings kein einziges Mal das Wort 'Umbruch' gehört. Auf Schalke jede Woche."

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