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FC Augsburg v Hamburger SV - Bundesliga
Thorsten Fink (l. und Markus Weinzierl) hat bei Austria Wien einen Vertrag bis 2017 © Getty Images

München - Der Wechsel von Augsburgs Coach Markus Weinzierl zum FC Schalke 04 zieht sich. Das liegt auch an der FCA-Trainersuche. SPORT1 erklärt den aktuellen Stand.

Der Wechsel von Erfolgstrainer Markus Weinzierl vom FC Augsburg zum FC Schalke ist weiter in der Schwebe.

Nach SPORT1-Informationen sind sich der Verein und der 41-Jährige längst einig, lediglich die Klubs müssen noch letzte Details klären.

Eigentlich sollte nach Pfingsten alles klar sein, doch Augsburg und Schalke haben sich bis jetzt immer noch nicht über die Ablöse-Modalitäten einigen können.

Der FCA fordert fünf Millionen Euro plus einen Nachschlag im Erfolgsfall, doch das ist den Verantwortlichen bei S04 deutlich zu viel.

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Der neue Sportvorstand auf Schalke, der frühere Mainzer Manager Christian Heidel, hatte sich zuletzt klar festgelegt. Er will mit Weinzierl bei den Königsblauen dauerhaft erfolgreich zusammenarbeiten.

Doch die Verhandlungen mit den Augsburgern sind kompliziert. Grund: Der FCA will seinerseits erst einen Nachfolger für Weinzierl finden.

Das Problem der Augsburger: Dafür muss der Wechsel von Weinzierl wiederum eine zufriedenstellende Ablösesumme einbringen, die für die Verpflichtung eines neuen Trainers investiert werdem kann.

Darmstadts Trainer Dirk Schuster, der mit den "Lilien" gerade den Klassenerhalt feiern konnte, ist kein Thema mehr bei den Fuggerstädtern, wie SPORT1 weiß. Ein weiterer Name, der kursiert: Thorsten Fink, aktuell Trainer beim österreichischen Erstligisten Austria Wien.

Sollte hier wirklich Interesse seitens der Augsburger bestehen, ist eine Einigung noch weit entfernt.

Wie SPORT1 erfuhr, besteht zwischen Fink und dem FCA noch kein Kontakt.  

Seinen Vertrag in Wien hat der 48-Jährige entgegen anderslautender Meldungen noch nicht aufgelöst. Fink will sich aktuell zu den Spekulationen um seine Person nicht äußern, befindet sich im Urlaub.

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