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Thomas Berthold wurde 1990 mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister © Imago

Nach der Entlassung von Robin Dutt beginnt beim VfB Stuttgart die Suche nach einem neuen Sportvorstand. SPORT1-Experte Thomas Berthold dementiert Gerüchte um seine Person.

Der VfB Stuttgart hat die wichtigste Personalie am Dienstag abgehakt. Jos Luhukay unterschrieb bei den Schwaben einen Zweijahresvertrag als VfB-Trainer.

Die Frage, wer sein Co-Trainer wird, soll im Laufe des Mittwochs auch geklärt sein. Die Suche nach einem Nachfolger für den beurlaubten Sportvorstand hält dagegen an. Einige Namen werden bereits gehandelt.

Die Stuttgarter Nachrichten nannten SPORT1-Experte Thomas Berthold als Kandidaten für den Sportdirektor-Posten.

Als SPORT1 den Weltmeister von 1990 erreicht und ihn mit dieser Nachricht konfrontiert, muss er laut lachen.

"Ehrenhaft, aber da ist nichts dran"

"Dass ich das über diesen Weg erfahre, zeigt die Qualität dieser Nachricht. Ich finde es ehrenhaft, dass jemand meinen Namen erwähnt, aber da ist nichts dran", sagte Berthold.

"Ich beschäftige mich in meinem Leben nur mit Dingen, die greifbar sind und die realistisch sind. Von irgendwelchen Phantasie-Geschichten habe ich seit langer Zeit Abstand genommen."

Und weiter: "Ich finde es äußerst unangenehm, wenn bei so einem Gerücht direkt mein Name erwähnt wird."

Kein Kontakt zu Sauer

Wunschkandidat der Stuttgarter soll nach SPORT1-Informationen Jochen Sauer von Red Bull Salzburg sein. Allerdings dementierte der VfB eine Verpflichtung energisch. "Das entspricht in keinster Weise den Tatsachen", betonte ein Klubsprecher.

Sauer ist seit August 2012 Geschäftsführer von Red Salzburg und war zuvor auch beim VfL Wolfsburg und Hertha BSC tätig, wo er jahrelang die rechte Hand von Manager Dieter Hoeneß war.

Auch Stefan Schwarz soll bei den VfB-Verantwortlichen ein Thema sein. Der 45-Jährige war in den letzten Jahren die rechte Hand von Augsburgs Sportdirektor Stefan Reuter und maßgeblich am Erfolg des FCA mitverantwortlich.

Schwarz müsste einen Abstieg in Kauf nehmen, so dass man ihm den Wechsel finanziell schmackhaft machen müsste.

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