vergrößernverkleinern
Thomas Eichin und Viktor Skripnik
Zwischen Trainer Viktor Skripnik und Manager Thomas Eichin gibt es Differenzen © Getty Images

Mit Viktor Skripnik schafft Bremen den Klassenerhalt. Für Ehrenpräsident Fischer soll der Ukrainer auch in der kommenden Saison auf der Bank sitzen.

Ehrenpräsident Klaus-Dieter Fischer (75) hat sich in der Führungsdebatte bei Werder Bremen für eine Weiterbeschäftigung von Trainer Viktor Skripnik ausgesprochen.

"Ich halte ihn mit seinem Team für die richtige Lösung. Das hat das letzte halbe Jahr gezeigt", sagte Fischer und stärkte dem Ukrainer im vermeintlichen Machtkampf mit Sportchef Thomas Eichin damit erneut den Rücken.

Geschäftsführer Eichin soll intern auf einen Trainerwechsel drängen, der Aufsichtsrat um Chef-Kontrolleur Marco Bode steht demnach hinter Skripnik, dessen Vertrag bis 2017 gültig ist. Auch von einer möglichen Abberufung des Managers (Vertrag bis 2018) wird berichtet.

Von einem Machtkampf im Klub will der langjährige Vereinsboss Fischer zwar nichts wissen.

"Das ist Quatsch", sagt Fischer, der 45 Jahre lang in verschiedenen Leitungsfunktionen für die Grün-Weißen aktiv war und noch immer als einflussreich gilt. Er macht aber doch deutlich: "Es gibt zurzeit Überlegungen, wie es weitergehen kann."

Ungeachtet der Rettung am letzten Bundesliga-Spieltag gegen Eintracht Frankfurt (1:0) gab es zuletzt Zweifel, ob Vereins-Ikone Skripnik, der am 25. Oktober 2014 als Nachfolger von Robin Dutt zum Cheftrainer befördert worden war, seinen Vertrag in Bremen erfüllen darf.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel