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Der künftige Bayern-Trainer räumt ein, dass ihm das Erlernen der neuen Sprache nicht leicht fällt. Seinen Vorgänger nimmt er gegen Kritik in Schutz.

Der künftige Trainer des FC Bayern München, Carlo Ancelotti, setzt beim Erlernen der deutschen Sprache auf den Faktor Zeit. "Ich habe den Vorteil, dass ich Monate dafür Zeit habe. Danke, Grazie, das kann ich schon sagen", meinte der Italiener, der im Sommer Nachfolger des scheidenden Pep Guardiola wird, im Gespräch mit den "Corriere dello Sport".

"Deutsch ist sehr schwierig, auch wenn es interessant ist."

Zur aktuellen Saison des Rekordmeisters wollte sich Ancelotti vor dem Champions-League-Halbfinale gegen Atletico Madrid "im Hintergrund halten, die Saison läuft noch".

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In einem Interview mit dem Portal goal.com hatte Ancelotti, der im Juli seinen Dienst bei den Münchnern antritt, Guardiola allerdings sogar vor der Kritik an der Bayern-Aufstellung im Hinspiel in Madrid (0:1) in Schutz genommen.

"Das passiert jedem Coach, wenn er eine Entscheidung trifft. Guardiola ist die Person, die diese Spieler am besten kennt, ihre physische Konstitution und so weiter. Jeder spricht, aber Guardiola ist die ideale Person, diese Entscheidungen zu treffen", sagte Ancelotti.

Wertschätzung äußerte der 56 Jahre alte Italiener vor dem Rückspiel am Dienstagabend auch für die Arbeit von Atlético-Coach Diego Simeone. "Atletico hat die beste Defensiv-Organisation. Die Defensive ist nicht nur so stark wegen der Verteidigern, sie ist die geteilte Arbeit des ganzen Teams", sagte Ancelotti.

Simeone stütze seine Philosophie "auf großartige defensive Arbeit und Guardiola seine auf Ballbesitz und Spielkontrolle".

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