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Hans-Joachim Watzke
Hans-Joachim Watzke ist seit 2005 Geschäftsführer von Borussia Dortmund © Getty Images

Für seine Aussagen zu einem möglichen Hummels-Transfer musste sich Uli Hoeneß Kritik von Rummenigge gefallen lassen. BVB-Boss Watzke zieht daraus seine Schlüsse.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund hat aus dem Wirbel um Uli Hoeneß Aussagen zu Mats Hummels' möglichem Wechsel zum FC Bayern seine Schlüsse gezogen.

"Man hat da gemerkt, dass er innerhalb des FC Bayern offenbar eine umstrittene Personalie ist, denn die Reaktion von Karl-Heinz Rummenigge war schon krass und hat auch gezeigt, dass es ihm wichtig war, mal klarzustellen, wer der Chef ist", sagte Watzke dem BVB-Fanportal schwatzgelb.

Der ehemalige Bayern-Präsident Hoeneß hatte vergangene Woche mit seiner Aussage zu einem möglichen Hummels-Transfer für Aufsehen gesorgt. "Wenn einer an die Tür klopft, dann wird der FC Bayern schlecht beraten sein, die Tür nicht aufzumachen", sagte Hoeneß.

Daraufhin wurde der 64-Jährige von Bayerns Boss Rummenigge zurechtgewiesen. "Uli Hoeneß hat da wohl etwas missverstanden", räumte er bei Sky ein. "An die Tür geklopft hat schon der FC Bayern bei Mats Hummels und nicht umgekehrt. Hummels ist nicht offensiv auf uns zugekommen. Wir haben ihn angefragt, ob er sich einen Wechsel vorstellen könnte."

Derweil sind die Chancen auf einen Verbleib von Hummels in Dortmund offenbar gestiegen. Dem 27-Jährigen soll angeblich ein neuer Vertrag vorliegen, den er nur noch unterzeichnen müsste, das berichtet der kicker. Sein Gehalt soll mit dem neuen Vertrag aufbessern: Mit seiner Unterschrift würde Hummels so viel verdienen, wie die Bayern ihm geboten haben.

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