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Die Betreibergesellschaft des Olympiastadions stellt horrende Forderungen an Hertha BSC. Die "Alte Dame" denkt daher weiter über eine eigene Arena nach.

Bei Hertha BSC denkt man schon seit Längerem über den Bau eines eigenen Stadions nach, nun hat das Thema allerdings zusätzliche Brisanz erhalten.

Denn im Olympiastadion scheint die "Alte Dame" keine Zukunft zu haben. Nach einem Bericht der Bild hat die Betreibergesellschaft in den Verhandlungen mit dem Verein über die Verlängerung des 2017 auslaufenden Mietvertrags geradezu horrende Forderungen gestellt.

Demnach soll die Miete pro Jahr von vier auf rund 7,5 Millionen Euro nahezu verdoppelt werden und der neue Kontrakt außerdem 15 Jahre laufen - das wären insgesamt über 112 Millionen Euro.

Darüber hinaus soll der Klub auch noch seine Catering-Rechte im Wert von mindestens einer Million Euro pro Jahr an das Olympiastadion abtreten - über die gesamte Laufzeit wären das also weitere 15 Millionen Euro.

"Was als technisches Meeting angedacht war, mündete in Forderungen, die uns schockiert haben. Vor diesem Hintergrund, dass wir in diesen 15 Jahren eine signifikante, dreistellige Millionensumme zahlen sollen, bekommen unsere Stadionpläne einen ganz anderen Drive", sagte Manager Michael Preetz dazu.

Trotzdem braucht man wohl bald einen Kompromiss, da es mehrere Jahre dauern dürfte, bis eine neue Arena bezugsfertig wäre.

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