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Jürgen Kramny übernahm den VfB von Alex Zorniger
Jürgen Kramny übernahm den VfB von Alex Zorniger © Getty Images

Jürgen Kramny macht aus der schwierigen Situation bei Stuttgart vor dem Spiel gegen Mainz keinen Hehl. Hoffnung macht die Rückkehr eines Weltmeisters.

Trainer Jürgen Kramny vom abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart macht keinen Hehl aus der bedrohlichen Lage der Schwaben.

"Die Situation, in der wir gerade stecken, ist natürlich eine Riesennummer", sagte Kramny vor dem Spiel des Tabellenvorletzten gegen den FSV Mainz 05 am Samstag (die große Bundesliga-Konferenz am Samstag ab 14 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Nach dem 2:6-Debakel bei Werder Bremen am vergangenen Montag droht dem VfB (33 Punkte) der zweite Abstieg der Vereinsgeschichte nach 1975.

Hoffnungsträger ist Weltmeister Kevin Großkreutz (27), der nach seinem im März erlittenen Muskelbündelriss am Samstag sein Comeback feiert.

"Wo Kevin spielen wird, werden wir sehen. Aber es ist im Kopf wichtig, dass er wieder da ist", meinte Kramny und lobte den "Antreiber": "Kevin hasst es zu verlieren. Er ist ein Spieler, der andere mitreißt." Der frühere Dortmunder Kultspieler Großkreutz hatte angekündigt, dem VfB auch im Fall des Abstiegs treu zu bleiben.

Ex-Profi Kramny schließt es nicht aus, dass seine Spieler im harten Abstiegskampf auch Freude empfinden können. "Wir müssen die kleinen Siege holen, dann kommt der Spaß von allein", sagte der 44-Jährige, der sich kämpferisch gab.

Nach dem Ende der Pressekonferenz am Freitag schlug er mit der Faust auf den Tisch - Aufbruchstimmung beim Tabellenvorletzten.

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