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Der Volkswagen Doppelpass diskutiert über die Ära Pep Guardiola. SPORT1-Experte Thomas Strunz bewertet den Spanier kritisch, Kölns Manager Jörg Schmadtke widerspricht.

SPORT1-Experte Thomas Strunz blickt kritisch auf die Ära von Pep Guardiola beim FC Bayern.

Mit Blick auf das Scheitern in der Champions League sagte Strunz im Volkswagen Doppelpass: "Der Maßstab, den er sich selbst gegeben hat, dort weiterzumachen, wo Jupp Heynckes aufgehört hat, hat er nicht geschafft."

Der Ex-Bayern-Profi kritisierte zudem Guardiolas zwischenmenschliche Fähigkeiten. "Die menschliche Wärme, die den FC Bayern unter Trainern wie Heynckes oder Hitzfeld ausgemacht hat, hat bei ihm gefehlt", sagte Strunz. Er ist sicher: "Es wird relativ wenig von Pep Guardiola zurückbleiben."

Schmadtke unterstützt Guardiola

Kölns Manager Jörg Schmadtke hat eine andere Sicht auf den Spanier. "Zwei Jahre lang hat man gesagt, dass er über Wasser gehen kann. Man kann doch nicht sagen: Ohne Champions-League-Titel ist man ein schlechter Trainer - das finde ich nicht gut", sagte Schmadtke im Volkswagen Doppelpass.

Auch Darmstadts Trainer Dirk Schuster bewertet Guardiolas Tätigkeit beim Rekordmeister positiv: "Er versucht zu 100 Prozent seinen Job zu machen, alles aus der Mannschaft herauszuholen und einen perfekten Job zu machen. Er ist ein Pefektionist - das finde ich gut an ihm."

Schuster schränkte jedoch ein: "Den Anspruch, das Triple zu holen, hat er leider nicht verwirklichen können. Vielleicht folgt ihm die Mannschaft nicht mehr zu 100 Prozent, weil er nach der Saison geht."

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