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Jannik Vestergaard wechselt von Werder Bremen zu Borussia Dortmund © Getty Images

Borussia Mönchengladbach macht den nächsten Millionentransfer perfekt und tütet den Deal mit Jannik Vestergaard ein. Werder kassiert eine ordentliche Summe.

Borussia Mönchengladbach hat das Tauziehen um Werder Bremens Abwehrchef Jannik Vestergaard gewonnen. Der 23-Jährige wechselt für kolportierte 14 Millionen Euro an den Niederrhein, wo er einen Vertrag bis 2021 unterschrieb.

"Borussia ist ein großer Verein, der sich große Ziele setzt. Ich war der Meinung, dass ich bereit bin, diesen Schritt zu machen", sagte der Innenverteidiger.

In Gladbach soll Vestergaard wie schon der erst am Mittwoch verpflichtete Christoph Kramer eine Führungsrolle übernehmen. "Jannik wird mit seiner Erfahrung, die er trotz seines jungen Alters mitbringt, und seiner körperlichen Präsenz eine wichtige Rolle in unserer Hintermannschaft spielen", sagte Sportdirektor Max Eberl über den 1,99 m großen Dänen.

Werder hatte im Januar 2015 2,5 Millionen Euro für Vestergaard an 1899 Hoffenheim gezahlt, sein Vertrag lief noch bis 2018. Nach SID-Informationen erhält Hoffenheim aus dem Gladbach-Deal nun weitere zwei Millionen.

Die Borussia hatte erst am Mittwoch geschätzte 15 Millionen Euro für Weltmeister Kramer ausgegeben. Damit tätigte Gladbach die zwei teuersten Einkäufe der Vereinsgeschichte innerhalb von nur 48 Stunden. Eine Einigung mit Abwehr-Juwel Mamadou Doucoure (18) aus dem Nachwuchs von Paris St. Germain steht nach SPORT1-Informationen bevor.

Bremens neuer Sportchef Frank Baumann hatte bei seiner Vorstellung Ende Mai noch angekündigt, um Vestergaard kämpfen zu wollen. "Jannik hat aber kurzfristige sportliche Ziele, die wir ihm hier nicht bieten können", sagte Baumann nun. Freuen dürfte sich unterdessen auch Vestergaards Cousin Mika Schröers, der aktuell in Borussias U14 spielt. "Ich habe zuletzt täglich eine SMS von ihm bekommen. Er wollte wissen, ob es klappt", erzählte Vestergaard.

Eberl war bereits am 19. Mai zu Gesprächen nach Bremen gereist, just an dem Tag wurde jedoch Sportchef Thomas Eichin entlassen. Am Freitag konnte er mit Verspätung endlich Vollzug melden.

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