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Brazil v Serbia: Final - FIFA U-20 World Cup New Zealand 2015
Gabriel Jesus (r.) steht im Fokus der europäischen Topklubs © Getty Images

Während das Interesse von RB Leipzig am brasilianischen Sturmtalent von Palmeiras Sao Paulo abgekühlt ist, scheint das Werben des FC Bayern München weiterzugehen.

Auf der Jagd nach Brasiliens derzeit größtem Fußballtalent Gabriel Jesus hat der deutsche Rekordmeister Bayern München die nächste Phase eingeleitet.

Laut der Tageszeitung Diário de S. Paulo ist der als Technischer Direktor auch für die Kaderplanung zuständige Michael Reschke zusammen mit dem Italiener Giovanni Branchini, der gute Verbindungen zu Carlo Ancelotti pflegt, zur Beobachtung des 19-Jährigen von SE Palmeiras vor Ort. Erste Gespräche mit dessen Spielerberatern sollen bereits stattgefunden haben.

"Die Bayern habe schon eine Anfrage gestellt", sagte Berater Cristiano Simoes dem Blatt und berichtete seinerseits von einem Abstecher nach München vor 20 Tagen.

Jesus soll in seinem Vertrag eine Klausel für fünf europäische Vereine - den FC Bayern München, den FC Barcelona, Real Madrid, Manchester United und Paris Saint-Germain - haben, die es ihm ermöglicht, für 24 Millionen Euro zu wechseln. Für alle anderen Vereine liege der Preis bei 40 Millionen Euro. 

Leipzig wohl nicht mehr im Rennen

Nach Informationen von SPORT1 war auch Ralf Rangnick, Sportdirektor von RB Leipzig, nach Brasilien gekommen, um den Angreifer, der als "Perle von Palmeiras" gilt, in Augenschein zu nehmen. Angesichts der kolportierten Ablösesumme soll der Bundesliga-Aufsteiger allerdings von einem Transfer Abstand genommen haben.

Allerdings könnte der FC Bayern im Werben um das Stürmertalent namhafte Konkurrenz bekommen: Diese Woche berichtete die spanische Sportzeitung Mundo Deportivo, dass auch Real Madrid ein Auge auf Jesus geworfen habe. Die italienische Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport will von einem Interesse von Inter Mailand erfahren haben. 

Jesus hat in diesem Jahr zwölf Tore in 22 Spielen für seinen Klub erzielt, sorgte jedoch mit einem Lapsus für Schlagzeilen. Nationaltrainer Dunga wollte den Pokalsieger der letzten Saison wegen akuter Personalprobleme zur Copa America nachberufen, doch Jesus verpennte glatt den rechtzeitigen Antrag eines Visums in die USA.

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