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HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer musste erneut rote Zahlen verkünden
HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer will sich bei Transfers nicht reinreden lassen © Getty Images

Trotz der Millionen-Zuwendungen von Gesellschafter Klaus-Michael Kühne müssen die Fans des HSV auch in der kommenden Saison auf Topstars verzichten

Dietmar Beiersdorfer, Vorstandsvorsitzender beim Hamburger SV, hat erneut bekräftigt, dass Geldgeber Klaus-Michael Kühne bei zukünftigen Transfers kein Mitspracherecht hat.

"Neue Spieler müssen ins sportliche Konzept und die wirtschaftliche Gesamtlage passen. Die Entscheidung treffen wir", sagte der Klubboss bei der Mitgliederversammlung des HSV e.V. am Sonntag.

Gleichzeitig bremste der 52-Jährige die Erwartungen, dank der angekündigten Finanzspritzen des Logistik-Milliardärs sei ein sofortiger sportlicher Höhenflug programmiert: " Wer glaubt, dass wir in Millionen schwämmen und Topstars verpflichten, den muss ich enttäuschen. Wir werden den Kader gezielt verstärken."

Pinkfarbene Trikots

Beiersdorfer bestätigte auch, dass die Profis der Norddeutschen in der kommenden Spielzeit in pinkfarbenen Trikots auflaufen werden, seit Tagen wird darüber in der Hansestadt kontrovers diskutiert.

Der Ex-Nationalspieler hat dazu eine klare Meinung: "Das Trikot ist wunderschön. Ich glaube, Ihr werdet es alle gut finden."

Mitglieder bleiben zuhause

Das Interesse an der HSV-Mitgliederversammlung war so gering wie noch nie. Nur 204 der etwa 75.000 Vereinsangehörigen verfolgten die Veranstaltung im Hamburger Congress Centrum.

Sie entlasteten das Präsidium ungeachtet eines Fehlbetrages von knapp 1,9 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2014/2015 mit großer Mehrheit.

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